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Engagement
Jede Menge Sachspenden für Flüchtlinge

Ratingen. Die Frauen-Union (FU) hatte aufgerufen, mit gut erhaltenen Sachspenden die in Ratingen untergebrachten Flüchtlinge zu unterstützen. Gesammelt wurde in den Räumlichkeiten von Rock und Rolli des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). "Es ist einfach unglaublich, wie groß die Hilfsbereitschaft hier bei uns in Ratingen ist", so Mechthild Stock. Die Vorsitzende der FU fungierte zwischendurch als Einweiser für die ankommenden Fahrzeuge, damit der Verkehr auf der Graf-Adolf-Straße nicht ganz zum Erliegen kam.

Viele Bürger hatten bereits im Tagesverlauf die Gelegenheit genutzt, ihre Spenden für die Flüchtlinge beim SkF abzugeben. Das führte dazu, dass am Nachmittag die Lagerkapazität vor Ort nahezu erschöpft war. Daraufhin wurde kurzfristig durch die Stadtverwaltung eine weitere Lagermöglichkeit zur Verfügung gestellt, ein leerstehender Klassenraum der Elsa-Brandström-Schule. Auf Bitten der Bezirksregierung um Amtshilfe wird die Schule derzeit als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt.

Hier wurde spontan eine zweite Annahmestelle für die Sachspenden eingerichtet. Während Helga Achenbach, Christa Baunach-Schlüter, Sandra Bender-Fuest und Katja Streckmann die Spenden weiter beim SkF annahmen, wurde ein Transportfahrzeug organisiert. Gleichzeitig wurden die weiter Spender gebeten, nach Möglichkeit ihre Spenden direkt zur Brandström-Schule zu bringen. Dort wurden sie von Regina Franke und Marion Weber in Empfang genommen.

Auch hier bildete sich schnell eine Autoschlange. An der Annahmestelle bot sich ein eindrucksvolles Bild: Mittlerweile hatten sich einige Männer aus den Reihen der Flüchtlinge und Mitarbeiter des DRK gefunden, die spontan mit anpackten. Unterstützt von weiteren Mitgliedern der CDU und der JU halfen auch alle mit.

Quelle: RP
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