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Integration
Mit Kind und Kegel die Wache besucht

Ratingen. "Ich freue mich so sehr!" sagt Maher Al Masri und zeigt den Feuerwehrleuten stolz seinen jüngsten Sohn Amir. Jetzt besuchten Mahers Familie sowie Bruno W. Nikles mit seiner Frau die Arbeitsstätte des fleißigen und pfiffigen Kfz-Mechanikers. Maher führt seine Frau Rim und seine drei Kinder durch die Hauptfeuer- und Rettungswache in Ratingen. Aus der Kfz-Werkstatt ist der Flüchtling aus Syrien nicht mehr wegzudenken: "Alles wird sofort und akkurat erledigt", sagt Feuerwehrmann Roland Dauss, mit dem Maher zusammenarbeitet. "Maher ist ein ganz feiner Kerl!"

Wie geht es denn weiter? Maher zuckt etwas ratlos mit den Schultern. Wenn seine Stelle, die er im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes besetzt, am 1. März 2017 endet, würde der Syrer gerne bei der Wehr bleiben.

"Das ist doch gelebte und funktionierende Integration", sagt Prof. Nikles, der zusammen mit seiner Frau die Flüchtlingsfamilie unterstützt und ihr zur Seite steht. "Das muss man doch fördern."

Die Wehr möchte Maher Al Masri auch sehr gerne behalten. Feuerwehrchef René Schubert: "Herr Al Masri leistet ganz tolle und wichtige Arbeit! Wir würden ihm und seiner Familie gerne weiterhelfen und können seine Leistung hier sehr gut gebrauchen!"

Quelle: RP
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