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Oberschlesisches Landesmuseum
Neue Ausstellung "Made in Kattowitz"

Ratingen. Eine Sonderausstellung zum 150-jährigen Bestehen der Stadt Kattowitz wird am kommenden Sonntag, 25. Oktober, um 15 Uhr im Oberschlesischen Landesmuseum auf der Bahnhofstraße in Hösel eröffnet. Die Schau ist dort bis zum 3. Februar 2016 zu sehen und ist Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum der Stadt Kattowitz.

Zum Auftakt sprechen Staatssekretär Günther Horzetzky und Jacek Siebel, Direktor des Historischen Museums Kattowitz/Museum Historii Katowic. Was verbindet das als schlesisches Designsymbol einst hochgelobte "Giesche"-Porzellan mit den Brillen aus dem Optikwerk "J. Wyk", dem Kinderschaumbad "Bambi" und der "Nivea"-Creme? Es sind alles Produkte von Kattowitzer Firmen, genauer gesagt: Beispiele für die reichhaltige Produktion von Firmen des heutigen Katowice. Für viele ist es noch immer eine typisch oberschlesische Industriestadt mit Fördertürmen, rauchenden Schloten und verrußten Bergarbeitersiedlungen. Doch das Bild der schlesischen Woiwodschaftshauptstadt hat sich gewandelt.

Die Ausstellung illustriert ihren Weg zur urbanen Großstadt. Die Gastausstellung aus dem Historischen Museum der Stadt Kattowitz entwirft ein neues und unbekanntes Bild der Stadt jenseits aller Klischeevorstellungen. Denn in Kattowitz wurden viele Spitzenerzeugnisse aus anderen Industriezweigen produziert. "Made in Kattowitz" - das ist ein Gütesiegel für Qualitätsprodukte, wie Porzellan aus dem Porzellanwerk Giesche, später Bogucice, Fahrräder der weltweit bekannten Firma "Ebeco", Brillen, Ferngläser, Fotoapparate, Mikroskope und andere optische Produkte von Johann Wyk und seiner Fabrik IWOKA und Glühbirnen der noch heute existierenden traditionsreichen Glühbirnenfabrik "Helios". Weltweit bekannt ist die Marke "Nivea".

Zur Ausstellung ist ein Katalog in polnischer Sprache erschienen, der beim Oberschlesischen Landesmuseum erworben werden kann.

Quelle: RP
 
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