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Heiligenhaus
Stadtlotsen erklären ihren Arbeitsalltag

Heiligenhaus. Zu einem 90-minütigen Situationsbericht trafen sich die Mitglieder des Kreisvorstandes Mettmann der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), der Sozialausschüsse der CDU, mit zwei Stadtlotsen der Bergischen Diakonie in Heiligenhaus. Die Teilnehmer waren überwältigt, welches Spektrum zwischenzeitlich von ehrenamtlich für die Bergische Diakonie in der Flüchtlingsbetreuung tätigen Bürgern abgedeckt wird. Zwei Stadtlotsen berichteten von den anfänglichen Hilfen zur Bewältigung der einfachen Grundversorgung bis zu den aktuellen Herausforderungen, die Menschen bei den Behördengängen zu unterstützen oder Deutschkurse zu organisieren. "Dies wertet der Kreisverband als größte Herausforderung, insbesondere zur Integration der Menschen in den regionalen Arbeitsmarkt", betonte CDA-Kreisvorsitzender Rolf Lotz (Heiligenhaus).

"Neben der sprachlichen Barriere sind es häufig auch bürokratische Prozesse, welche noch zu optimieren sind. Personen, die eine Aufenthaltsgestattung besitzen, können nach drei Monaten die Genehmigung zur Ausübung einer Beschäftigung erhalten. Diese Genehmigung ist jedoch abhängig von dem Status der Anerkennung bzw. der Duldung, aber auch der Art der auszuübenden Tätigkeit. Hier sind viele Personen im Spiel! Eine berufliche Aufgabe ist der langfristige Schlüssel für eine erfolgreiche Integration, nicht das gelangweilte Herumsitzen in den Einrichtungen", so Lotz.

An Bildung und Engagement mangele es bei den überwiegend syrischen Flüchtlingen in Heiligenhaus nicht, berichteten die Stadtlotsen der Bergischen Diakonie. Fähigkeiten und Qualifikation der überwiegend jungen Erwachsenen und die Anforderungen und Möglichkeiten der regionalen Arbeitgeber müssten für alle Beteiligten transparent werden.

Quelle: RP
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