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Lintorf
Sternsinger in Lintorf sammeln 11.000 Euro

Lintorf. Unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit!" zogen 110 Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis dreizehn Jahren in 28 Gruppen von Tür zu Tür und begrüßten die Bewohner mit einem "Wir kommen aus dem Morgenland.....Wir wünschen Euch ein fröhliches Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar".

Leider konnten nicht alle Lintorfer besucht werden, auch wenn die Anzahl der jungen Könige von Jahr zu Jahr steigt, dafür ist das Gebiet zu groß. "Darum sollte sich im Vorfeld jeder, der einen Besuch der Sternsinger wünscht, im Pfarrbüro melden", sagte Uta Nagler, die zusammen mit Anja Friedsam schon seit mehreren Jahren in Lintorf die Sternsingeraktion organisiert. Aber auch ohne Anmeldung konnten sich viele über einen Besuch freuen. Erfahrungen aus den letzten Jahren hatten gezeigt, an welchen Türen die Sternsinger willkommen sind und an welchen nicht.

Anfang Dezember wurden die Einladungen an die interessierten Sternsinger verteilt, auch wenn die meisten schon vorher informiert waren. Viele Kinder ziehen mit, weil schon ihre Eltern oder älteren Geschwister Sternsinger waren. Ein großer Teil der jungen "Könige" ist auch schon zum wiederholten Mal dabei, wie zum Beispiel die zwölfjährige Kiara. Sie bringt schon seit fünf Jahren anderen Lintorfern Gottes Segen. "Mir macht es einfach Freude anderen Leuten zu helfen. Außerdem habe ich eine tolle Gruppe, wir sind schon von Anfang an zusammen. Mit ihnen macht es einfach Spaß, von Haus zu Haus zu ziehen. Wahrscheinlich sind wir nächstes Jahr auch wieder mit dabei", sagte sie.

Ende Dezember war eine kleine Gruppe von Lintorfer Sternsingern bei dem großen Eröffnungsgottesdienst im Kölner Dom, für alle anderen begann die Einstimmung auf den Tag letzten Mittwoch im Pfarrsaal von St. Johannes. Dort wurden die Gewänder verteilt sowie Lieder, Texte und Segenssprüche geprobt und vor allem das Motto der diesjährigen Aktion erklärt. Unter anderem wurde besprochen, was denn eigentlich "gegenseitiger Respekt" bedeutet und warum ihr Einsatz für die Kinder in Bolivien so wichtig ist. Damit die Sternsinger auch wissen, wofür sie sammeln, wurde ihnen ein vom Fernsehreporter Willi Weitzel moderierter Film über das Leben in Bolivien gezeigt. Hierbei handelt es sich aber nur um ein Beispielland, um den Kindern die Lebenssituation anhand eines konkreten Beispiels aufzuzeigen. Mit den gesamten Spenden werden nämlich gut 2.500 Projekte in über 100 Ländern weltweit unterstützt. Am Ende stand diesmal ein Sammelergebnis von 11.000 Euro - nicht ganz so viel wie im Vorjahr (12.000 Euro).

(mvk)
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