| 00.00 Uhr

Ratingen
Sturm hält die Ratinger Feuerwehr mächtig in Atem

Ratingen. Die Ratinger Feuerwehr hatte einen ereignisreichen Sonntagsdienst: Insgesamt 18 Alarme gab es für die Feuerwehr im Bereich Brandschutz und technische Hilfeleistung, mit 37 Alarmierungen etwas mehr als doppelt so häufig wurde der Rettungsdienst angefordert. Am späten Vormittag ereignete sich zunächst ein Unfall zwischen einem Güterzug und einem Pkw. Eine Frau wurde verletzt (die RP berichtete).

Dann wurden Ölspuren gemeldet, die es zu beseitigen galt. Wegen des stürmischen Wetters wurden Bauzäune umgeweht, teilweise wurden Dächer beschädigt - oder Bäume drohten umzustürzen. Im Laufe der Nacht zum Montag wurde die Feuerwehr zusätzlich zu einem piepsenden Rauchmelder alarmiert. Der Anrufer übergab den Melder, bei dem der Batteriealarm auslöste, mit genau dieser Information an die eintreffenden Einheiten - was zu nachtschlafender Zeit zu Irritationen innerhalb der Einsatzkräfte führte. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ein Batteriealarm eines Heimrauchmelders nicht unbedingt zu einem Einsatz der Feuerwehr führen muss. Hier gehe der Appell an die "Selbsthilfefähigkeit der Bürger", ein solches Problem ohne ein Dazutun der Feuerwehr zu lösen. Bei Unsicherheiten sei natürlich die Nutzung des Notrufes, um sich "telefonische Hilfe und Beratung" zu holen, immer möglich.

(RP/kle)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Ratingen: Sturm hält die Ratinger Feuerwehr mächtig in Atem


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.