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Lintorf
Tatkräftiges Ehrenamt ist für die Feuerwehr unverzichtbar

Lintorf: Tatkräftiges Ehrenamt ist für die Feuerwehr unverzichtbar
Große rote Autos mit blauem Licht ziehen immer: Die SPD hatte zur Besichtigung der Lintorfer Feuerwache eingeladen. FOTO: dietrich janicki
Lintorf. Große rote Autos mit blauem Licht ziehen immer - ob jung oder alt, die Faszination Feuerwehr ist ungebrochen. Und so kamen rund 30 Besucher der Einladung nach, im Rahmen des SPD-Sommerprogramms einen Blick hinter die Kulissen des Löschzuges Lintorf zu werfen.

Die Truppe um Löschzugführer Uwe Schneiders erntete dabei viel Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement. "69 Frauen und Männer versehen hier an 365 Tagen im Jahr freiwillig ihren Dienst", erklärte Uwe Höhne vom Löschzug in einem kleinen Einführungsvortrag. Das Einsatzgebiet liegt dabei nicht nur im Stadtteil, sondern auch darüber hinaus. So fährt zum Beispiel die Lintorfer Drehleiter immer zu gemeldeten Hochhausbränden. "Unsere Einsätze sind aber teilweise noch weiter entfernt. Erst vergangene Woche haben wir beim Flächenbrand in Heiligenhaus unterstützt, auch beim Hochwasser in Magdeburg waren Kameraden von uns dabei", so Höhne. "Und das machen Sie alles ehrenamtlich?", war immer wieder von den überraschten Besuchern zu hören. Wie wichtig das freiwillige Engagement ist, erläuterte auch Feuerwehrchef René Schubert den Besuchern: "Die Schlagkraft des Ehrenamtes ist für uns unverzichtbar und von hoher Bedeutung." Denn aufgrund der Entfernung zur Wache der Berufsfeuerwehr sind die Lintorfer Freiwilligen in der Regel zuerst an den Einsatzstellen in ihrem Stadtteil.

Und dann wurde es für die Besucher richtig spannend. Unter den aufmerksamen Blicken der Nachbarn rund um die Feuerwehrwache wagten junge und alte Feuerwehrfreunde eine Fahrt im Korb der Drehleiter hoch in den Lintorfer Himmel hinaus. Und auch alle anderen Fahrzeuge der Wehr wie das speziell für die Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden konzipierte Tanklöschfahrzeug auf Unimog-Basis wurden erkundet. 3000 Liter Wasser führt dieser Wagen permanent mit. Am Ende stand dann nicht nur für den siebenjährigen Ben fest: "Feuerwehr ist wirklich toll."

(kr)
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