| 00.00 Uhr

Heiligenhaus
Tüfteln darf beim Studium nicht fehlen

Heiligenhaus: Tüfteln darf beim Studium nicht fehlen
Anschauungsunterricht auf dem Campus: Student Sebastian Beuer demonstriert seinen Handschriftdrucker. FOTO: Blazy, Achim (abz)
Heiligenhaus. Der Tag der offenen Tür auf dem Campus Heiligenhaus kann bereits die Weichen fürs Berufsleben stellen. Von Sandra Kreilmann

Es ist der Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis. Und es ist einer der letzten Tage der offenen Tür auf dem Campus Velbert/Heiligenhaus zumindest im Gebäude am Höseler Platz. Denn das neue Zuhause der Hochschule wächst an der Kettwiger Straße munter in die Höhe. Im nächsten Jahr soll dann also der Umzug eines echten Erfolgsprojektes erfolgen. Den Campus am Höseler Platz konnten am Samstag wieder zahlreiche Interessierte besuchen. Und sie entdeckten viel Wissenswertes rund um Job und Studium.

Das Pionierwerk, das hier provisorisch heimisch geworden war, zeigte sich dabei wieder von seiner besten Seite: "Ich finde es spannend, zu sehen, wie hier mit Technik umgegangen wird", erklärte Oliver Riet.

Er hat zwar noch etwas Zeit mit dem Studium, doch schon jetzt verfolgt er, wie sich der Campus entwickelt, und so informierte er sich vor Ort. "Mich würde es reizen, Sachen zu entwickeln, die irgendwann vielleicht mal zum täglichen Leben gehören."

Beim Stöbern durch die Räumlichkeiten gab es für ihn einiges zu entdecken. "Man wird durch das Studium nicht aus dem Berufsalltag herausgerissen und bleibt dran."

Für Mutter Heidi punktet auch die Kleinstadt Heiligenhaus. "Es ist beschaulich hier." Ihr Sohn kann dem zustimmen, fügt jedoch an: "Wenn ich mal in die Großstadt will, bis nach Düsseldorf ist es ja auch nicht so weit." Nicht nur ihm ist beim Tag der offenen Tür der Blick in die Labore wichtig. "Man sieht, wo man hier vielleicht einmal lernen könnte." Und Tüfteln ist ausdrücklich erwünscht.

Gemeinsam mit dem Tag der offenen Tür gibt es traditionell auch die Jobbörse. Die Firmen, die gemeinsam mit dem Campus zusammen arbeiten, stellen sich vor. An vielen Ständen ergibt sich auch die Möglichkeit, mit Mitarbeitern zu sprechen, die hier bereits studieren. Ganz frisch verabschiedet wurden nun auch die ersten drei Masterabsolventen. Dem Campus eilt der gute Ruf voraus, das gilt für Firmen wie auch für Studieninteressierte. Das Angebot zum Tag der offenen Tür wird schon seit längerem mit einem Bewerbungsmappen-Check ergänzt. "Das kann schon helfen", weiß Oliver. Bewerbungen seien immer mal wieder zwar auch Thema in der Schule, "aber es ist natürlich auch gut zu wissen, auf was die Firmen besonderen Wert legen. Und das aus erster Hand". Insgesamt 110 Bachelor-Erstsemester haben zum Wintersemester ihr Studium aufgenommen. Ein neuer Rekord, der den Erfolg der Hochschule weiter führt. Sie werden, ebenso wie vielleicht Oliver Riet, schon bald an der Kettwiger Straße studieren.

Seit September 2014 wird der Gebäudekomplex auf dem Kiekert-Areal mit rund 10 000 Quadratmetern Grundfläche gebaut. Bis zu 400 Studierende finden Platz.

Informationen zu Studienbedingungen und zu den einzelnen Stellenangeboten gibt auf "http://www.campus-velbert-heiligenhaus.de".

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Heiligenhaus: Tüfteln darf beim Studium nicht fehlen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.