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Ratingen
Unruhiger Jahreswechsel für die Feuerwehr

Ratingen. Die ersten Einsätze galten mehreren Balkonbränden. Unterstützung für die Heiligenhauser Kollegen bei Großbrand.

West (JoPr) Der Jahreswechsel brachte wieder viel Arbeit für die Feuerwehr Ratingen. Neben "silvestertypischen" Einsätzen ging es zu einem gemeldeten Balkonbrand an der Berliner Straße 47: Als die Wehrleute eintrafen, stellte sich heraus, dass es auch in einem Wohnhaus gegenüber auf einem Balkon brannte.

Gestern Morgen dann musste die Wehr auch mit freiwilligen Löschzügen die Kollegen in Heiligenhaus bei einem Großbrand unterstützen.

Nachdem die Abendstunden am letzten Tag des Jahres sowohl im Rettungsdienst als auch im Feuerwehrdienst außergewöhnlich ruhig verlaufen waren, häuften sich die Einsätze ab dem Jahreswechsel erheblich.

Um kurz nach Mitternacht hieß es zunächst Einsatz für die Berufsfeuerwehr sowie den Löschzug Mitte zu einem vermeintlich brennenden Balkon auf dem Wilhelmring. Der Entstehungsbrand konnte Einsatzkräften gelöscht werden, bevor großer Schaden entstand.

Parallel wurden bereits Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr in die Berliner Straße alarmiert, da hier ebenfalls ein Balkon brennen sollte. Die Lage vor Ort stellte sich weitaus dynamischer dar, da an zwei benachbarten Häusern jeweils ein Balkon brannte, wobei ein Brand kurz vor der Ausweitung auf weitere Wohneinheiten war. Verletzt wurde an den Einsatzstellen niemand.

In Summe wurden zehn Einsätze im Brandschutz zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 8 Uhr am Neujahrstag durch die Feuerwehr Ratingen bearbeitet. Dazu wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Löschzüge Mitte, Tiefenbroich, Lintorf, Breitscheid, Hösel und Homberg der Freiwilligen Feuerwehr sowie eine zusätzliche Drehleiter der Feuerwehr Heiligenhaus eingesetzt.

"Damit wurde der Mittelwert der vorhergehenden fünf Jahreswechsel von 6,6 Brandeinsätzen im genannten Zeitraum erheblich übertroffen. Der Trend des Vorjahres setzt sich demnach fort", so Wehrchef Renée Schubert. Im Rettungsdienst verlief die Nacht ebenfalls sehr unruhig: 29 Mal mussten die Rettungskräfte ausrücken. Zu fünf Einsätzen wurde der Ratinger Notarzt hinzugezogen. Zu einem Einsatz musste ein Rettungswagen aus Wülfrath angefordert werden, da alle näheren Rettungsmittel bereits in Einsätzen gebunden waren. Zur Unterstützung der Berufswehr verbrachte eine ganze Reihe von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr der Standorte Mitte, Tiefenbroich, Lintorf und Hösel den Jahreswechsel in den Gerätehäusern.

Quelle: RP
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