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Ratingen
Viel Arbeit für Feuerwehr zum Wochenstart

Ratingen. Die Feuerwehr Ratingen hatte einen sehr unruhigen Wochenstart und musste neben diversen Rettungsdiensteinsätzen mit Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr am gestrigen Montagmorgen bereits zu vier Einsätzen ausrücken.

In den frühen Morgenstunden ist es auf der A44 zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen, wobei zwei Personen leicht verletzt wurden.

Neben dem Transport der Patienten ins Krankenhaus wurde die Einsatzstelle abgesperrt, auslaufende Betriebsmittel wurden aufgenommen. Anschließend erforderte ein brennender Pkw das Eingreifen des Löschzuges Tiefenbroich sowie der Berufsfeuerwehr. Bei Eintreffen der Kräfte brannte das Fahrzeug bereits im vorderen Bereich in voller Ausdehnung.

Nach den Löscharbeiten wurde der städtische Bauhof noch unterstützend tätig, da aufgrund der tiefen Temperaturen das Löschwasser auf der Straße zu gefrieren drohte. Parallel mussten Kräfte des Löschzuges Breitscheid sowie des Löschzuges Mitte auf die Autobahn 52, um einem Autofahrer zu helfen, der sich in einer Notlage befand. Zudem musste die daraus resultierende Hubschrauberlandung abgesichert werden.

Gerade wieder auf der Wache angekommen, mussten die Berufsfeuerwehr erneut ausrücken: Diesmal ging es zur Unterstützung der Polizei zum Grünen See. Dort musste ein Tresor aus dem Wasser geborgen werden.

Zuletzt hatte es zum Jahreswechsel einen sehr unruhigen Dienst für die Einsatzkräfte gegeben. Nachdem mit zwei Balkonbränden und mehreren Kleinbränden zunächst silvestertypische Einsatzlagen den Einsatz von Ehren- und Hauptamt erfordert hatten, ertönten um kurz vor sieben Uhr die Meldeempfänger erneut und alarmierten Ratinger Einsatzkräfte zur Unterstützung zu einem Großbrand nach Heiligenhaus (die RP berichtete).

Dort brannte ein Gärtnereibetrieb beim Eintreffen der ersten Kräfte in voller Ausdehnung. Es entstand ein sehr hoher Sachschaden. Nachdem die Abendstunden des 31. Dezember 2015 sowohl im Rettungsdienst als auch im Feuerwehrdienst außergewöhnlich ruhig verlaufen waren, häuften sich dann die Einsätze ab dem Jahreswechsel erheblich.

(kle/RP)
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