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Ratingen
Wie man Dieben das Leben schwer macht

Ratingen. Große Resonanz bei Info-Veranstaltung zum Thema Einbrüche in Ratingen. Polizei gibt Tipps.

Ost (RP) Aufgrund der besonders hohen Anzahl an Wohnungseinbrüchen gerade in Ratingen hatte sich der CDU-Ortsverband Mitte entschlossen, eine Bürgerveranstaltung zu diesem Thema anzubieten.

Es sollte beleuchtet werden, worin die Gründe für diesen besorgniserregenden statistischen Spitzenplatz liegen und welche Möglichkeiten dem einzelnen Bürger bleiben, sein Hab und Gut besser vor Einbrechern zu schützen. Die beiden CDU-Ratsmitglieder für Ratingen Ost, Roland Siebeck und Marion Weber, hatten Anwohner in das "Haus der Gastlichkeit" eingeladen. Viele Bürger waren der Einladung gefolgt. Über 80 Personen füllten den Saal. Als Experten referierten der Bezirksbeamte in Ost, Polizeihauptkommissar Peter Kohl, und Kriminalhauptkommissar Udo Wilke von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Mettmann. Udo Wilkes Augenmerk gilt insbesondere der Sicherung von Türen und Fenstern. Er hatte zur besseren Veranschaulichung Ausschnitte von Fensterprofilen mit entsprechenden Schlössern mitgebracht und erklärte, worauf bei der Nachrüstung älterer Fenster oder beim Kauf neuer Fenster geachtet werden sollte. Auch weitere sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel die Beleuchtung der Wohnung, wenn keiner zu Hause ist, wurden erklärt. Im lockeren Gespräch mit den Anwohnern konnten diese alle ihre Fragen stellen, die umfassend beantwortet wurden. Auch berichteten einige Anwohner von ihren eigenen Erfahrungen, die sie selber als Betroffene eines Einbruchs gemacht hatten. Wichtig war auch die Frage, wie man sich verhalten sollte, wenn man als Zeuge einen Einbruch beobachtet oder vermutet. In jedem Fall soll man die Telefonnummer 110 wählen, auch wenn man nur den Verdacht hat, dass sich unbekannte Personen mit auffälligem Verhalten in der Nachbarschaft bewegen. Nur so hat die Polizei die Möglichkeit, einen Einbruch zu verhindern und/oder die Täter zu stellen. "Die Anwohner sollten in keinem Fall ihre eigene Sicherheit riskieren." Darauf wies Peter Kohl, der sich als Bezirksbeamter im direkten Umfeld bestens auskennt, eindringlich hin.

Quelle: RP
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