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Heiligenhaus
Wie Radler zum Klimaschutz beitragen

Heiligenhaus. Heiligenhaus nimmt teil an einem Förderprogramm und will Abstellboxen anschaffen.

Das Fahrrad als Verkehrsmittel ist unstrittig klimafreundlich. In Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das Rad zudem eine Alternative zum Auto. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Heiligenhaus für das Förderprogramm "Klimaschutz im Radverkehr" beworben, an dem insgesamt 21 Kommunen in NRW teilnehmen möchten. Die Bewerbung, so teilt die Verwaltung in einer Beschlussvorlage für den Verkehrsausschuss am Dienstag, 30. August, mit, sei erfolgreich gewesen.

Hinter dem allgemein gehaltenen Titel "Klimaschutz im Radverkehr" verbirgt sich eine ganz praktische Einrichtung für denjenigen, der mit Fahrrad und ÖPNV sein Ziel erreichen möchte, nämlich diebstahlsichere und witterungsgeschützte Fahrrad-Abstellanlagen. Die abgestellten Räder sollen durch ein elektronisches Schließsystem, dem VRR e-Ticket, gesichert werden. Der Radfahrer soll den Stellplatz online reservieren können. Dadurch, so die Verwaltung, ließen sich die geplanten Abstellanlagen flexibler nutzen und könnten besser ausgelastet werden. Monatliche oder gar jährliche Mietverträge und umständliche Schlüsselübergaben an die Mieter entfallen.

Das Projekt soll in erster Linie zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen führen, in dem Radverkehr und ÖPNV besser miteinander verknüpft werden. Im Stadtgebiet von Heiligenhaus sollen an insgesamt zwölf Bushaltestellen jeweils zwei Rad-Abstellanlagen aufgestellt werden. Die Umsetzung ist für das nächste Jahr geplant. Standorte für die Fahrradboxen sind unter anderem an der Ruhrstraße, am Bahnhof Isenbügel, an der Tersteegenschule und an der Hofermühle. Der Fördersatz für die Stadt Heiligenhaus beträgt 90 Prozent.

Der Projektträger hat dem VRR als Koordinator den Zuschlag zu der Idee in der ersten Stufe erteilt und damit die grundsätzliche Förderfähigkeit festgestellt. In der zweiten Stufen haben die teilnehmenden Kommunen nun die Aufgabe, die Finanzierung des Eigenanteils sicherzustellen. Außerdem muss der Kooperationsvertrag mit dem VRR unterschrieben und der konkrete Förderantrag gestellt werden. Beim nächsten Treffen aller Beteiligten am 6. September soll die Vereinbarung dann abgestimmt werden.

(jün)
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