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Niederberg
Zu Gast bei Experten für den Bau schwerster Werkzeuge

Niederberg. Das war ein gefragter Termin: Kurzfristig Interessierten am Besuch der Firmas Kaiser Werkzeugbau in Velbert musste Tina Schmidt, Geschäftsführerin der Wirtschaftsjunioren, aus Kapazitätsgründe absagen. Insgesamt 30 Personen bekamen durch Wolfgang und Felix Kaiser interessante Einblicke in das Familienunternehmen.

Zunächst lernten die Anwesenden, dass der bei Kaiser betriebene Werkzeugbau nichts mit Handwerkzeugen wie Hammer, Meißel oder Schraubendreher zu tun haben. Wenngleich - theoretisch - die dort hergestellten Werkzeuge durchaus in der Lage wären, das eine oder andere Handwerkzeug zu produzieren.

Allerdings gehören derartige Hersteller aktuell nicht zum Kundenkreis der Velberter. Der ist vorwiegend - wie in der Region naheliegend - durch Automobilzulieferer und die Schloss- und Beschlägeindustrie bestimmt. Doch auch Unternehmen der Möbelbranche, der Bauindustrie und Medizintechnik bestellen bei Kaiser Werkzeugbau im Niederbergischen. "Wir konstruieren und produzieren überwiegend für Prozesse, in denen sich auf der einen Seite ein Coil befindet und wo auf der anderen Seite ein fertiges Bauteil herauskommt", sagt Felix Kaiser. "Dazwischen findet man unsere Werkzeuge, die aus dem Metall durch Stanzen und Formen das machen, was für die spätere Endanwendung benötigt wird."

Beim Rundgang präsentierte Felix Kaiser unter anderem ein zur Erstauslieferung bereitstehendes Werkzeug mit einem Gesamtgewicht von fast fünf Tonnen und einer Länge von 2,30 Metern. "Das gehört schon zu den größeren Modellen, die wir überhaupt ausliefern", erklärte er. "Die meisten unserer Werkzeuge liegen zwischen einem und 1,80 Metern."

Die Velberter Hallen wird das aus zahlreichen hintereinandergeschalteten Werkzeugen bestehende Maschinenbauteil allerdings nicht zum letzten Mal gesehen haben. Nach Testläufen beim Kunden werden in der Regel nochmals Feinheiten nachjustiert.

Quelle: RP
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