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Kreis Mettmann
Zu große Klassen in den Gymnasien

Kreis Mettmann: Zu große Klassen in den Gymnasien
Die Gesamtschule Heiligenhaus hat besonders großen Klassen. FOTO: RP-AF
Kreis Mettmann. Dirk Wedel (FDP) stellt Fragen an die Landesregierung. Gute Note bei Lernstandserhebung.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Dirk Wedel hatte in einer Anfrage an die Landesregierung die Anzahl der Klassen mit 30 Schülern und mehr abgefragt, deren Anzahl im Schuljahr 2015/16 gegenüber dem Vorjahr von 219 auf 229 gestiegen ist.

Besonders die Gymnasien (97 Klassen, 32,2 %) und Gesamtschulen (60 Klassen, 33,5 %) sind davon betroffen. An der Spitze liegen im Kreis die Gesamtschule Heiligenhaus mit 66,7 % und das Gymnasium Wülfrath mit 62,5 % aller Klassen. "Die Ergebnisse beweisen erneut, dass die Gymnasien unverzichtbar sind. Doch muss die Landesregierung alle Schulen personell ausstatten, damit Klassengrößen über 30 Schüler die Ausnahme bleiben und eine individuelle Förderung bis zum Abitur möglich ist." Nach der Lernstandserhebung 2016 liegt das Kompetenzniveau der Achtklässler im Kreis Mettmann erneut leicht über dem Landesdurchschnitt, jedoch geringfügig schlechter als im Vorjahr. Lernstandtests werden in den 8. Klassen der weiterführenden Schulen vorgenommen und ermitteln Fähigkeiten und Fertigkeiten der 13- bis 14-jährigen Schüler. Untersucht werden dabei das Leseverständnis in Deutsch und Englisch, das Hörverstehen in Englisch und die Fähigkeiten und Fertigkeiten in Mathematik.

"Die positiven Ergebnisse der letzten Jahre halten an", freut sich Wedel insbesondere über das gute Abschneiden der Gymnasien, die mit deutlichem Abstand - und das seit geraumer Zeit - Spitzenreiter sind.

(cz)
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