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Postskriptumie Woche In Unserer Stadt
Zwei Großprojekte fordern ihren Preis

Ratingen. Die Zukunft von Heljensbad und Einkaufszentrum auf dem Kiekert-Areal wird für reichlich Diskussionsstoff sorgen. In beiden Fällen steht mehr als nur Geld auf dem Spiel.

60 Jahre Hallenbad in der Stadt, 50 Jahre Freibad - und seit drei Jahren Pläne für ein viele Millionen teures Einkaufszentrum in feiner Lage auf dem Kiekert-Areal. Das klingt nach beneidenswerter Infrastruktur für eine 27.000-Einwohner-Stadt. Zumal diese beiden Bestandteile nur einen Bruchteil dessen ausmachen, was in den vergangenen Jahren zum wachsenden Charme der Stadt beigetragen hat. Oder - wie im Fall des Einkaufszentrums - beitragen sollte. Denn offenbar soll Schluss sein mit dem Gezerre zwischen Investor, Stadt und Land, was die künftige Geschäftsbelegung der 5700 Quadratmeter angeht. Beschlossen ist nichts, besprochen eine Menge, wobei die Stadt nicht einzig das letzte Wort haben dürfte. Die Frage ist, wer wann welche Alternativen für die aktuell grüne Wiese in der City ins Spiel bringen kann. Eine Chance zur Profilschärfung. Aber für wen? Nichts ist beschlossen. Das gilt auch für das beliebte Heljensbad. Der Kostendruck steigt, die Technik ist alt. Und mitten in der Saison gab die Freibad-Riesenrutsche ihren Geist auf. Repariert wurde sie nicht. Ein Menetekel? Jetzt sind Planvarianten im Spiel, die langsam in die Öffentlichkeit gelangen. Auf ein "Weiter wie bisher" im Heljensbad dürfte das kaum hinauslaufen.

paul.koehnes@rheinische-post.de

Quelle: RP
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