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Unfall in Ratingen
Zwei Motorradfahrer sterben auf der Knittkuhler Straße

Tödlicher Motorradunfall an der Knittkuhler Straße
Tödlicher Motorradunfall an der Knittkuhler Straße FOTO: Polizei ME
Ratingen. Auf der Knittkuhler Straße an der Grenze zu Düsseldorf sind am Donnerstagvormittag zwei Menschen bei einem Unfall ums Leben gekommen. Ein Mercedesfahrer übersah einen Motorradfahrer und seine Mitfahrerin. Während der Bergungsarbeiten blieb die Straße zwischen Ratingen und Düsseldorf gesperrt. Von Norbert Kleeberg

Die Einbiegung von der Knittkuhler Straße in die Straße Neudeller-Hof ist eine äußerst gefährliche Stelle. Gestern Mittag wurde dieser Bereich für einen 62-jährigen Motorradfahrer und dessen Sozia (30) zur tödlichen Falle.

Gegen 11.18 Uhr wollte ein Mercedes-Fahrer, der in Richtung Ratingen fuhr, von der Knittkuhler Straße nach links in die Straße Neudeller-Hof einbiegen. Dabei übersah er das herannahende Motorrad, das in Richtung Düsseldorf-Knittkuhl unterwegs war.

Im Einmündungsbereich kam es zum frontalen Zusammenstoß. Dabei erlitten der Suzuki-Fahrer und seine Sozia tödliche Verletzungen. Reanimationsversuche der eingesetzten Rettungskräfte sowie der beiden Notärzte blieben ohne Erfolg. Der Mercedes-Fahrer zeigte sich äußerlich unverletzt, erlitt aber einen schweren Schock und wird von einem Notfallseelsorger betreut.

Die Knittkuhler Straße musste für den Bereich zwischen Bergischer Landstraße (B7/Düsseldorf) und Industriestraße (Ratingen) für mehr als drei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde um- und abgeleitet, über den örtlichen Rundfunk gab es Warnmeldungen.

Die beiden nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge wurden von einem örtlichen Unternehmen abgeschleppt und von der Polizei sichergestellt. Ermittler des zuständigen Verkehrskommissariats haben den Unfallort untersucht. In die Ermittlungen wurde zusätzlich ein Sachverständiger einbezogen.

Auf der Knittkuhler Straße (im Unfallbereich herrscht Tempo  50) gibt es regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe der Unfallfahrzeuge ab und reinigte die Fahrbahn, die zur Mittagszeit wieder freigegeben wurde.

 

Quelle: RP
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