Remscheid

Nach Gülle-Katastrophe wird gegen Landwirt ermittelt

Die Gülleverseuchung der Neyetalsperre beschäftigt weiterhin Politik, Behörden und die EWR als Eigentümerin, die nach der Umweltkatastrophe Strafanzeige gestellt hatte. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Hagen. "Es handelt sich um eine schwerwiegende Gewässerverunreinigung. Das ist eine Straftat", sagte Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Pauli auf Nachfrage. Von Solveig Pudelski und Michael Lenzenmehr

Remscheid

Nur wenige Temposünder

Beim europaweiten "Blitzmarathon" der Polizei sind am Donnerstag in Remscheid 2492 Fahrzeuge kontrolliert worden. In nur 69 Fällen hatten Autofahrer die Höchstgeschwindigkeit nicht beachtet, zog gestern die Polizei Bilanz. Auf der Borner Straße in Remscheid-Lennep wurde am Vormittag ein 58-jähriger Pkw Fahrer aus Remscheid mit 95 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen. Er muss mit einer Geldbuße von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Alle weiteren Geschwindigkeitsübertretungen blieben im Bußgeldbereich bis 50 Euro. Messwagen der Stadt kontrollierten zusätzlich 2492 Autos. In 69 Fällen gab es Tempoverstöße. Die höchste Überschreitung des Tempolimits wurde in Solingen auf der Viehbachtalstraße gemessen: Statt erlaubtem Tempo 100 war ein Autofahrer mit 176 km/h unterwegs. mehr

Total Lokal

1:0 für das Moos

Der Garten, des Gärtners schönstes Kleinod. Petra ist da ein bisschen nachlässig. Sie genießt den Blick aufs Grün vom Schlafzimmerfenster aus, für mehr fehlt leider oft die Zeit. Wer allerdings meint, zu ihren Füßen hätte sich ein Dschungel entwickelt, der irrt. Eine gepflegte Blumenwiese aus Gänseblümchen und Co. ist das Ergebnis des Ignorierens aktiver Rasenpflege. Nun wurde der Wiese mit dem Vertikutierer zu Leibe gerückt. Ein "vernünftiger Rasen" sollte her. Das Ende des Bemühens ist ein defekter Vertikutierer. Es steht 1:0 für das Moos. BM mehr

Serie Remscheids Partnerstädte - Kirsehir (3)

"Neugierig auf Stadt und Region machen"

Erst im Februar ist die Städtepartnerschaft mit der zentralanatolischen Stadt Kirsehir offiziell besiegelt worden, doch Superintendent Hartmut Demski kann sich schon jetzt über einen deutlichen Mitgliederzahlzuwachs des Freundschaftsvereins Remscheid-Kirsehir freuen. "Nachdem die Partnerschaft in Kraft trat, stieg die Zahl von 30 auf knapp 60", sagt Demski, der auch Vorsitzender des Freundschaftsvereins ist. Dennoch sei man bemüht, weitere Mitglieder zu gewinnen. "Wir möchten neugierig auf die Stadt und die Region machen." Nicht nur bei türkischstämmigen Bürgern aus Remscheid hoffe man auf wachsendes Interesse an der Partnerstadt. mehr

Bilderserien aus Remscheid
Jugendfußball

Nachwuchs der TGH steht am Scheideweg

(FR) C-Junioren-Niederrheinliga: SG Essen-Schönebeck - TG Hilgen - Die TGH steht im ersten Spiel nach der Osterpause am Scheideweg: Während sich die Hilgener bei einem Auswärtssieg ein komfortables Sieben-Punkte-Polster auf die Gastgeber aus Essen, die aktuell den ersten direkten Abstiegsplatz belegen, erarbeiten könnten, müsste der Liga-Neuling bei einer Niederlage im Ruhrgebiet möglicherweise bis zum letzten Spieltag um die Teilnahme an der Relegation bangen. "Es liegt in unseren Händen, ob wir bis zuletzt zittern müssen oder bereits frühzeitig alle Zeichen auf Relegation stellen", unterstreicht TGH-Trainer Stefan Junge die Wichtigkeit dieser Begegnung. mehr

Wuppertal

Programm zum Thema "Autismus"

Das Schauspiel der Wuppertaler Bühnen veranstaltet vom 26. bis 28. April ein Sonderprogramm rund um das Thema "Autismus". Anlass ist die Inszenierung von "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon/Simon Stephens, die seit Februar im Theater am Engelsgarten zu sehen ist und das Thema in seiner Inszenierung aufgreift. Das Sonderprogramm bietet mit Theateraufführungen, Filmen, einer Autorenlesung sowie Diskussionen und einer Fortbildung zahlreiche Veranstaltungen. Karten für die Theatervorstellungen gibt es online unter www.wuppertaler-buehnen.de. mehr

Wuppertal

Neue Broschüre zu Baumlehrpfad an der Uni erschienen

Der Baumlehrpfad ("Arboretum") auf dem Campus Grifflenberg ist zum zweiten Mal erweitert worden. Auf einem etwa ein Kilometer langen Rundweg um die Gebäude der Bergischen Universität kann der Spaziergänger mittlerweile mehr als 90 Baumarten erkunden. Begleitend dazu gibt es nun eine neue Broschüre, in der ergänzende Informationen zu den Baumarten und ihren Erkennungsmerkmalen stehen. Die Baumarten sind in der Reihenfolge aufgeführt, wie sie auf dem Lehrpfad zu finden sind. mehr