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Remscheid
13 Newcomer-Bands auf einer Bühne

Remscheid: 13 Newcomer-Bands auf einer Bühne
Leander Reinshagen ist mit von der Partie. FOTO: Hertgen
Remscheid. Das Remscheider Schülerrockband-Festival geht unter neuem Namen mit einigen Veränderungen in die zweite Runde. Von Cristina Segovia-Buendía

Beim diesjährigen Remscheider Newcomerband-Festival am 7. November im Kultshock, werden 13 junge Bands und Solokünstler verschiedener Musikrichtungen um die Gunst des Publikums spielen. Name, Location und Konzept haben sich verändert, das Ziel bleibt gleich: Der Sieg und damit ein Auftritt beim großen Schülerrockfestival vor tausenden Musikfans in Wuppertal.

Übernächsten Samstag gibt es wieder gute, selbstgemachte Musik aus der Region zu hören. Bei der zweiten Auflage des Remscheider-Schülerrockfestivals, ein Ableger des seit 30 Jahren erfolgreichen Wuppertaler Schülerrockfestivals, wird es einige Veränderungen geben, gab Initiator Kalle Waldinger bekannt.

Zum einen der Name: Aus Schülerrockfestival wird Newcomerband-Festival. Grund: "Wir wollen nicht nur den Schülerbands, sondern auch jungen Erwachsenen eine Chance geben", sagte Waldinger. Zudem sollen bei diesem Festival alle Musikrichtungen abgebildet werden, die momentan bei den Jugendlichen beliebt sind. Deshalb wird da wo für gewöhnlich bislang nur Rock, Metal und Punk gespielt wurden, dieses Jahr mit dem 13-jährigen Leon erstmalig auch ein Rapper auftreten sowie mit "Cerise.Four" ein stimmgewaltiges feminines Quartett für Pop, RnB und Soul.

Insgesamt werden sich mit den Gruppen "Selfie", "Voidemolition", "Mystique", "Majestic Faces", "Tides Awaking", "Leander Reinshagen" sowie Vorjahressieger "Acoustic Arts", neun Remscheider Bands und Solokünstler präsentieren. Aus ihnen wird das Publikum, mit Stimmzetteln ausgestattet, schließlich fünf für das Wuppertaler Festival auswählen.

Um den Jurypreis spielen die Wuppertaler Bands "The Cube", "Dividing Disasters", "Zeitgeist" sowie Rapper "MoooN feat. Dante". Das kunterbunte Remscheider Quintett "Dickes Gebäude" wird außer Konkurrenz spielen und die Massen mit ihrem Elektro-Rock in Bewegung versetzten. Auch der Veranstaltungsort ist im Gegensatz zum vergangenen Jahr ein anderer: Von der Eventarena am Hauptbahnhof sind die Organisatoren aus "Rockprojekt", "Welle" und Stadtsparkasse nun für das Festival in den Club "Kultshock" an der Stockder Straße gezogen.

"Das hatte einfach finanzielle Gründe", sagte Zbigniew Pluszynski, Geschäftsführer des soziokulturellen Zentrums "Die Welle". Genug Platz gebe es für rund 600 Musikfans im "Kultshock", sagte Pluszynski: "Vergangenes Jahr hatten wir rund 800 Besucher. Die hoffen wir auch dieses Jahr durch Fluktuation zwischen den Auftritten zu erreichen."

Quelle: RP
 
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