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Remscheid
150 Ärzte bei Kongress im Sana-Klinikum

Remscheid: 150 Ärzte bei Kongress im Sana-Klinikum
Im Forum Ovale des Remscheider Sana-Klinikums trafen sich am Wochenende rund 150 Mediziner zu einem Fach-Kongress mit dem Titel "Remscheider Kardio Update" . FOTO: nico hertgen
Remscheid. Kadiologen, Diabetologen und Lungenspezialisten hörten Kurzreferate und diskutierten. Von Tim Harpers

Remscheid war an diesem Wochen- ende Treffpunkt für mehr als 150 Ärzte aus dem Bergischen, dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Anlass war das "Remscheider Kardio Update" - ein Fachkongress für Kadiologen, Diabetologen und Lungenspezialisten im Sana Klinikum.

Chefarzt Professor Burkhard Sievers freute sich über das große Interesse. "Normalerweise finden so große Veranstaltungen wie diese in Zentren wie Köln und Düsseldorf statt", sagte er. "Dass wir einen Kongress dieser Größenordnung ausrichten dürfen, ist schon für sich gesehen ein großer Erfolg." Dass Forum Ovale am Klinikum habe aber die besten Voraussetzungen geboten. Einer der Erfolgsgaranten des Kongresses war die breit gefächerte Themensetzung. "Wir haben uns im Vorfeld auf einige unterschiedliche Themenfelder festgelegt, um möglichst viele Kollegen anzusprechen", sagte Sievers. Prämisse dabei sei aber gewesen, dass die Themenblöcke auch inhaltlich zueinanderpassen. "Außerdem hat die hohe Zertifizierung dafür gesorgt, dass die Veranstaltung für niedergelassene Ärzte attraktiv ist." Die müssen sich, um bestimmte Behandlungen weiterhin anbieten zu können, regelmäßig fortbilden und bestimmte Zertifikate erwerben. "Für den Besuch unserer Veranstaltung gab es acht Fortbildungspunkte", erläuterte der Professor. "Eine relativ hohe Zahl." Außerdem konnten die Kongressgäste ein sogenanntes DMS-Zertifikat erwerben.

Um die versammelte Ärzteschaft nicht zu langweilen, waren die Fachvorträge als kurze Impulsreferate angelegt. "Danach gab es immer wieder die Möglichkeit zur Diskussion", sagte Sievers. Themen waren unter anderem neue technische Möglichkeiten und Behandlungsmethoden. Einer der Schwerpunkte: die Rhythmologie. Ziel war es, mit den Kongressteilnehmern zu erarbeiten, bei welchen Patienten die sogenannte Katheterablation gute Erfolgschancen hat."Wir haben sogar eine App eingesetzt, die Abstimmungen ermöglicht, um damit die Vorträge möglichst interaktiv zu gestalten", so der Professor.

Quelle: RP
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