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Remscheid
18-Jährige von Zug erfasst und lebensgefährlich verletzt

Remscheid. Remscheiderin wurde in eine Spezialklinik gebracht.

Eine 18-jährige Remscheiderin ist in der Nacht zu gestern von einer S-Bahn erfasst und schwer verletzt worden. Die junge Frau zog sich laut Polizei massive Kopfverletzungen zu und schwebte gestern nach Aussage der behandelnden Ärzte in Lebensgefahr.

Gegen 0.50 Uhr hatte die Frau ersten Ermittlungen zufolge in Höhe der Schlachthofstraße mittig auf den Gleisen gestanden. Dort wurde sie von einem Zug der S-Bahn-Linie 7, der von Lüttringhausen in Richtung Lennep unterwegs war, erfasst. Eine Notbremsung des Lokführers konnte den Zusammenstoß nicht verhindern. Der Mann leistete Erste Hilfe, zudem kümmerten sich schnell eintreffende Rettungskräfte um die Erstversorgung. Zunächst wurde die Verletzte in eine örtliche Klinik eingeliefert. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde sie dann am frühen Morgen in eine Wuppertaler Spezialklinik verlegt und sollte noch gestern operiert werden.

Die Hintergründe des Unfalls sind noch unklar. Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet. Zu klären sei, ob sich die 18-Jährige das Leben nehmen wollte, oder ob sie gegebenenfalls eine Abkürzung suchte und sich deshalb dort aufhielt. Am Unfallort wurde ihr Handy gefunden - eine Auswertung soll ergeben, ob sie während des Unfalls telefoniert hat. Die Gleise sind an dieser Stelle ungesichert.

(tsp)
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