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Remscheid
2015 - ein gutes Jahr für den Jugendrat

Remscheid. Parkour-Eröffnung, Flüchtlingshilfe, Sommerfestival - Vorsitzende Anne-Marie Faßbender zieht eine positive Bilanz der Arbeit des Ratsgremiums. Im März wird neu gewählt, Unterlagen sind verschickt. Von Cristina Segovia-Buendía

Für den Jugendrat neigt sich ein erfolgreiches Jahr zu Ende: Die Mitglieder haben viele Projekte angestoßen, sich für Flüchtlingskinder stark gemacht und zuletzt die lang erarbeite Parkour-Anlage am Bahnhof mit eröffnet. Lange bleibt den Jugendlichen in ihrem Amt nicht mehr. Im März wird neu gewählt.

In der letzten Sitzung der Jugendrats im Jahr 2015 wurde das ungewohnt kurze Treffen mit einer abschließenden Weihnachtsfeier im Ratskeller verbunden. Gegenüber der BM ließ die Vorsitzende Anne-Marie Faßbender das Jahr Revue passieren: "Das Jahr ist so schnell vorbei gegangen", sagte die 18-Jährige. "Das Schöne in diesem Jahr war, dass wir viele kleine Aktionen, statt größerer Projekte hatten." Als Beispiel führte sie ihre Kooperation beim Fußballzirkus an, ein Benefizspiel zugunsten der Flüchtlinge. "Das hat besonders viel Spaß gemacht. Aber auch die Fotoaktion mit den Bürgern zum Thema Respekt war großartig oder die Gestaltung von Stromkästen auf der Alleestraße." Seine gesamten Projekte hatte der Jugendrat unter dem Motto "Respekt. Kein Platz für Rassismus" gestellt, einer bundesweiten Aktion der IG Metall. Auf die Initiative des Jugendrats hin beteiligten sich auch die Stadt, Schulen und Vereine daran, setzten durch die Anbringung eines Respekt-Schildes ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz. Auch seine Asyl-Gruppe, welche die Idee für die beliebten Spielnachmittage für Flüchtlingskinder erarbeitete, hat sich in der Stadt etabliert und ist eine tolle Referenz für die Flüchtlingsarbeit in unserer Stadt. Ein weiterer Höhepunkt für den Jugendrat war seine Beteiligung am Sommerfestival "United RS" im Stadtpark sowie die Einweihung der Parkour-Anlage im vergangenen Monat.

Im kommenden Jahr möchte die Vorsitzende noch ihr Projekt "Klagemauer" voranbringen, indem sich Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam ein Konzept überlegen sollen, um den Lebensraum Schule, die unterrichtsfreie Zeit in der Schule, sinnvoller zu gestalten. Ansonsten möchte der Jugendrat seine Projekte abschließen und Empfehlungen für die Fortführung einiger AGs, wie etwa der Asyl-Gruppe, an den neuen Jugendrat vorbereiten.

Dieser wird im März gewählt. Die Wahlunterlagen an Remscheids 14 bis 17-Jährige wurden per Post verschickt. Knapp 500 Jugendliche stehen als Wahlberechtigte zur Verfügung und können sich für den siebten Jugendrat bewerben. Bewerbungsschluss ist bis zum 21. Januar im Sekretariat der Schule oder bis zum 29. Januar in der Geschäftsstelle des Jugendrates, Haddenbacher Straße 38-42.

Kontakt: http://www.jugendrat-remscheid.de/

Quelle: RP
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