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Remscheid
2400 Flüchtlinge leben aktuell in Remscheid

Remscheid. 230 Flüchtlinge sind in diesem Jahr Remscheid zugewiesen worden. Dies steht in der Statistik, die Claudia Schwarzweller (Fachdienst Zuwanderung) im Integrationsrat präsentierte.

Nachdem im Juli/August 70 Asylbewerber aufgenommen worden waren, hatte Remscheid nach Auskunft der Bezirksregierung Arnsberg seine Quote erfüllt. Dies bedeutet: Derzeit erfolgen keine Neuzuweisungen mehr.

Dies aber kann sich ändern, wenn die Quote überprüft wird. Insgesamt 2400 Flüchtlinge lebten im Oktober in Remscheid. Davon besitzen 1422 ein Bleiberecht, 585 befinden sich im laufenden Asylverfahren, weitere 393 sind abgelehnt, werden aber von den Behörden geduldet.

Grundsätzlich, so verdeutliche Schwarzweller in der schriftlichen Vorlage für den Integrationsrat, sind anerkannte Asylbewerber oder Menschen, denen die Flüchtlingsstatus besitzen, berechtigt, ihre Ehepartner und Kinder nach Deutschland zu holen. 2017 sind in Remscheid bisher 69 Personen im Rahmen der Familienzusammenführung eingereist. Nach derzeitiger Rechtslage ist bei Personen, denen der sogenannte subsidiäre Schutzstatus zuerkannt wurde - hauptsächlich Syrer und Iraker -, der Familienzuzug bis Mitte März 2018 ausgesetzt.

Bei den Abschiebungen wurden 56 Verfahren dieses Jahr eingeleitet, 30 Abschiebungen tatsächlich vollzogen. Hauptsächlich handelte es sich dabei um Einzelpersonen, erklärte Schwarzweller. Bei den freiwilligen Ausreisen aus Remscheid in 2017 laufen derzeit 126 Verfahren, 71 sind aus freien Stücken in ihre Heimatländer zurückgekehrt.

(awe)
 
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