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Remscheid
Ärger um "Seenplatte" auf Lehrerparkplatz am EMA

Remscheid: Ärger um "Seenplatte" auf Lehrerparkplatz am EMA
Der untere der beiden Lehrerparkplätze am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ist aktuell nur in Teilen nutzbar. FOTO: BM-Foto; Nico Hertgen
Remscheid. Alexander Ernst von der Wählergemeinschaft (W.i.R.) ist Lokalpolitiker und kein Lehrer, aber mit der Notenvergabe ist er gleichwohl zügig bei der Hand. Mit der Schulnote 6 bewertete er in der Sitzung Bezirksvertretung Alt-Remscheid den Zustand des unteren Lehrerparkplatzes am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, der obere an der Elberfelder Straße kam mit einer 5- nicht viel besser weg.

Grund für die versetzungsgefährdenden Noten des Politikers: Der Parkplatz sei ohne Gummistiefel kaum noch nutzbar, weil sich in zahlreichen Vertiefungen nach dem Regen der vergangenen Wochen eine "Seenlandschaft" entwickelt hat.

Das Thema ist insofern pikant, als die Politik im Rahmen des Sparpakets vor zwei Jahren beschlossen hat, den Lehrern die Parkplätze an den Schulen zu verpachten. 11 Euro im Monat zahlen die Pädagogen für einen unbefestigten Parkplatz, 18 für einen befestigten. Immerhin 25 000 Euro im Jahr sollen so in die Kasse kommen. Auch die Mitarbeiter der Stadt zahlen, wenn sie auf solchen Flächen einen Parkplatz pachten

Die Stadt sei gefordert, die Situation abzustellen, forderte Ernst in der BV. Referatsleiter Robin Denstorff, der auch für die städtischen Liegenschaften zuständig ist, versprach auf BM-Nachfrage, dass sich die Stadt um die Seenplatte kümmern werde. Die Liegenschaftsabteilung habe bislang von der Schule keine Beschwerde über den Zustand des Platzes erhalten. Es sei schwierig alle Flächen im Blick zu behalten.

(hr)
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