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Chemie-Unfall
Ätzende Säure auf Speditionsgelände ausgelaufen

Chemie-Unfall: Ätzende Säure auf Speditionsgelände ausgelaufen
Mit Vollschutzanzügen waren Feuerwehrleute im Einsatz. FOTO: Kollmann
Rund 60 Liter gefährliche Flusssäure waren auf dem Gelände der Spedition Mäuler in Remscheid aus einem Fass ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte am Freitagabend mit rund 50 Einsatzkräften zum Unfallort aus und stand während des Einsatzes in ständigem Kontakt mit dem Chemieverband.

In der Halle der Spedition sowie auf dem Außengelände hatte sich gegen 19 Uhr eine Säurespur verteilt. Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan vermutete, dass das 200 Liter-Fass womöglich von einem Mitarbeiter mit einem Gabelstapler beschädigt worden war. Ein Angestellter klagte nach dem Vorfall über Atembeschwerden und wurde im Sana-Klinikum behandelt.

Die Berufsfeuerwehr, die mit ihrer Wache direkt gegenüber der Spedition beheimatet ist, arbeitete unter Atemschutz und in Vollschutzanzügen und sicherte das beschädigte Fass in einem sogenannten Überfass. Es wurde später von einer Spezialfirma abtransportiert. Mit Chemikalienbinder wurde die bereits ausgetretene Flusssäure abgebunden und entfernt.

Umliegende Firmen wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gefahr in weiterer Entfernung habe nicht bestanden, versicherte Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan.

 

(gra / tk / mw)
 
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