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Remscheid
Alegria Milanda führt den Jugendrat an

Remscheid. Alegria Milanda ist Remscheids neue Jugendratsvorsitzende: Die 17-jährige Schülerin der Albert-Einstein-Schule wurde vor sechs Wochen mit den meisten Stimmen (142) von Jugendlichen ins Gremium gewählt. Nun entschieden sich auch ihre 14 Ratskollegen mehrheitlich für die junge Powerfrau mit kongolesischen und angolanischen Wurzeln als Vorsitzende. Zu ihren Stellvertretern wählten sie Vera Kirchner (17) und Yakub Arslan (15). Von Cristina Segovia-Buendía

Bei der konstituierenden Sitzung des siebten Jugendrates der Stadt hatte sich Alegria Milanda mit überragender Mehrheit im ersten Wahlgang gegen Mitbewerber Francesco Lo Pinto (14), Schülersprecher des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und neues Jugendratsmitglied, durchgesetzt.

Ihre beiden Stellvertreter, Vera Kirchner (17), die bereits Mitglied im sechsten Jugendrat war und als einzige die Wiederwahl schaffte, und Neuzugang Yakub Arslan (15), brauchten jeweils zwei Anläufe. Zeit zum Kennenlernen hatten die 15 neuen Ratsmitglieder nach der Wahl im März bei einem Wochenendseminar in Köln gehabt. Dort bemerkten die Jugendlichen erstmals die Führungsqualitäten der 17-Jährigen. Ob sie sich den Vorsitz vorstellen könne? "Ich habe erst nachgedacht", gibt Milanda zu. Es sei schließlich eine große Verantwortung: "Anne Marie (Faßbender) hat vorher einen super Job als Vorsitzende gemacht, und ich weiß nicht, ob ich annähernd da ran kommen kann."

Als Stellvertreterin hatte sie sich Vera Kirchner gewünscht. Denn als einzig Wiedergewählte, bringt sie wertvolle Erfahrungen mit. Faßbender selbst, die sich bei der Sitzung mit einer emotionsreichen Rede bei ihren Weggefährten und Kollegen bedankte, bot Milanda ihre Hilfe an. "Ich hab zwar immer noch ein mulmiges Gefühl dabei, aber mit den anderen zusammen werde ich das schon schaffen", sagte Milanda am Ende der Sitzung.

Quelle: RP
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