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Remscheid
Anmeldung für Kinderstadt beginnt

Remscheid. Für das Sommerferien-Programm der Stadt stehen 210 Plätze zur Verfügung. Von Cristina Segovia-Buendía

Einmal Bürgermeister sein, Bäcker oder Polizist, Krankenschwester oder Arzt. Gemeinsam mit anderen Entscheidungen treffen und eine Stadt, mit all ihren Rollen und Funktionen, mit Leben füllen: Für Remscheids jüngste Bürger im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren öffnet sich in diesem Jahr zum zwölften Mal die beliebte Kinderstadt.

Vom elften bis 22. Juli verwandelt sich die Albert-Einstein-Grundschule in eine kleine Stadt, betreut von weit über 60 haupt- und ehrenamtlichen Kräften der verschiedenen Träger. Eine Besonderheit, die Remscheid ausmacht, erklärte Til Rebelski vom Fachdienst für Jugend, Soziales und Wohnen. Die Ferienkiste ist zwar ein bundesweites Angebot, doch in keiner anderen Stadt seien so viele Träger gemeinsam als Veranstalter aktiv. "Ein solcher Schulterschluss auf Augenhöhe ist schon eine Besonderheit für Remscheid." Mit dabei sind neben der Stadt und dem Caritas-Verband beispielsweise auch die Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte, das Bildungszentrum des Sana-Klinikums, die evangelische Johannes-Kirchengemeinde und seit letztem Jahr auch die evangelische Luther-Gemeinde.

Für die Teilnehmer ist die Kinderstadt ein besonderes Erlebnis, sagt Rebelski. Die Kinder haben nämlich nicht nur viel Spaß, sondern sammeln auch viele wertvolle Erfahrungen über verschiedene Berufszweige und das Zusammenleben in einer Gesellschaft. "Ich bin selbst als Pädagoge immer ganz erstaunt, was so kleine Kinder alles schaffen." Kein Wunder, dass sich Eltern und Großeltern für die Teilnahme ihrer Sprösslinge an diesem Ferienprogramm oft mehrere Stunden in einer Schlange anstellen, um an die begehrten Plätze zu gelangen. Zusätzlich zu den 210 Regelplätzen gibt es auch dieses Jahr wieder zehn Integrativplätze für Kinder mit Behinderung sowie weitere für Kinder aus Flüchtlingsfamilien.

Diese werden allerdings separat von der allgemeinen Anmeldung am Samstag vergeben. "Für die Anmeldung der Integrativplätze brauchen wir das persönliche Gespräch mit den Eltern", erklärt Rebelski. "Und bei den Flüchtlingsfamilien wissen wir noch nicht, ob sie im Sommer überhaupt noch hier sind", sagt Sandra Engelbert vom Caritas-Verband. "Deswegen werden diese Plätze sehr kurzfristig besetzt."

Quelle: RP
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