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Remscheid
Ansichten des alten Lennep

Remscheid. Wilhelm R. Schmidt kennt die historische Röntgenstadt und berichtet von Erhaltenem und Vergangenem. Von Solveig Pudelski

Lenneper erkennen beim Betrachten dieser historischen Fotos auf dem ersten Blick: Der Alter Markt und viele Gässchen haben ihr Gesicht bis heute erhalten. Im Stadtkern innerhalb des Walls ist es auch nach Wegfall manch historischer Gebäude eng, schreibt der Lennep-Kenner Dr. Wilhelm R. Schmidt.

Er erinnert daran, dass bis 1945 auf dem oberen Alter Markt das 1791 steinerne Rathaus stand, das lange Zeit auch als Lenneper Amtsgericht diente und später Stadtverwaltung und Sparkasse beherbergte.

Der Enkel des berühmten Architekten Albert Schmidt möchte mit seinen Publikationen ein Bewusstsein für den Wert und den Erhalt des historischen Stadtkerns wecken und stärken. Wer weiß denn noch, dass schräg hinter dem Amtsgerichtsgebäude das "Nattermüllersche Haus" stand, in dem eine Tapeten-, Wachstuch- und Glashandlung residierte? Oder dass in der Petersgasse um 1900 ein Kolonialwaren- und Spezereigeschäft (Gewürzhandel)betrieben wurde?

Aber Wilhelm R. Schmidt sammelt auch Vertällchen von einst. Die Gassen waren und sind so eng, dass die Bewohner von Fenster zu Fenster kommunizierten. Klatsch und Tratsch breitete sich ganz schnell in Lennep aus.

Quelle: RP
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