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Remscheid
Arme Städte finden bei Debatte in Berlin Gehör

Remscheid. Am Donnerstagabend hatte Kämmerer Sven Wiertz (SPD) noch im Remscheider Rat für Hilfe von Bund und Land beim Abbau des Remscheider Altschuldenbergs geworben. Am Tag danach wurde dieses Thema als eines von mehreren im Bundesrat in Berlin diskutiert. Wiertz vertrat hier Remscheid im Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte", dem 69 Kommunen angehören und das gleichwertige Lebensbedingungen in allen deutschen Städten fordert. Das Thema sei im Bundesrat gut diskutiert worden, berichtet Wiertz.

Die Botschaft sei angekommen. So habe Kanzleramtsminister Peter Altmaier die Kommunen im anschließenden Gespräch ermuntert, in Berlin mehr auf ihre Probleme hinzuweisen. Positiv wertet Wiertz zudem, dass über die Verteilung der fünf Milliarden Euro Finanzhilfe vom Bund ab 2018 in Berlin noch nicht das letzte Wort gesprochen zu sein scheint. Ein Verteilungsschlüssel, der die finanzschwachen Kommunen besser stelle, erscheine möglich.

(hr)
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