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Remscheid
Ausstellungen im Teo Otto Theater

Remscheid: Ausstellungen im Teo Otto Theater
Im "Raucherfoyer"des Teo Otto Theaters sollen Wechselausstellungen gezeigt werden. Zurzeit hängen dort Bilder von Teo Otto. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Foyer soll Übergangslösung sein, bis ein neuer Galeriestandort gefunden ist. Von Christian Peiseler

Das Foyer des Teo Otto Theaters soll künftig ein Ausstellungsort für die Bildende Kunst werden. Darauf haben sich Oberbürgermeister Burghard Mast-Weisz, Kulturdezernent Christian Henkelmann und Reinhard Jammers, Vorsitzender des Vereins Pro Arte, verständigt. In der unteren Etage und im oberen sogenannten Raucherfoyer hängen zurzeit Bilder des Namensgebers Teo Otto.

Kunstausstellungen im Teo Otto Theater sind für Jammers nur eine vorübergehende Lösung. Pro Arte hofft weiterhin, dass die Stadt einen Ort für eine Städtische Galerie in Remscheid präsentiert, nachdem die Räume an der Scharffstraße dem Sparkurs der Stadt zum Opfer gefallen sind. Das bestätigt auch Oberbürgermeister Mast-Weisz. "Der Kulturdezernent hat den Auftrag, einen geeigneten Ort für Bildende Kunst in der Stadt zu finden", sagt Burkhard Mast-Weisz. Nachdem der Pro Arte mit seinen Vorschlägen es nicht verhindern konnte, dass die Ausstellungsräume an der Schraffstraße geschlossen wurden, will sich der Verein aber nicht in den Schmollwinkel zurückziehen. "Auch wenn ich nach wie vor mit der Schließung nicht einverstanden bin, schauen wir aber weiter nach Möglichkeiten, Kunst zu zeigen", sagt Jammers. Mit dem Teo Otto Theater sei nun vorerst ein Ort gefunden. Jammers befürchtet, wenn es zwei, drei oder gar vier Jahre dauern würde, bis es wieder Kunstausstellungen in der Stadt gebe, werde es außerordentlich schwierig, eine Galerie zu beleben. Damit die Bildende Kunst nicht in Vergessenheit gerate, sei er mit dieser Zwischenlösung zufrieden.

Die ersten Pläne für Ausstellungen bestehen bereits. Im November plant Pro Arte, sich mit dem Werk des Architekten Walter Arns zu beschäftigen. Walter Arns, langjähriger FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat, hat wie kein zweiter Architekt das Stadtbild von Remscheid geprägt. Unter anderem hat er die Stadtsparkasse, die Albert-Einstein-Schule an der Brüderstraße, den Henkelshof, die Versöhnungskirche und das Allee-Center gebaut. Jammers erwartet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Werk des Remscheiders. Im nächsten Jahr soll eine Ausstellung mit Remscheider Kunstsammlern folgen. Vorgesehen ist auch ein neues Projekt mit dem Bauhaus in Dessau.

Quelle: RP
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