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Remscheid
Balancierraupe als Prämie für Citylauf-Sieg

Remscheid. Die Grundschüler aus Reinshagen freuen sich über ein neues Klettergerät. Es soll den Kindern nicht nur den Spaß bereiten, sondern ihnen auch ein Gespür für Gleichgewicht vermitteln. Von Anna Kaiser

Zaghaft und langsam balancieren die Kinder anfangs über das Klettergerät, werden aber mit der Zeit sicherer. Offensichtlich müssen sie sich erst an die Balancierraupe gewöhnen. Die Rede ist von der neusten Anschaffung der Grundschule Reinshagen, deren Schüler 2014 erneut den Citylauf gewonnen haben.

Im vorherigen Jahr wurde von der Geldprämie, welche sie gewonnen haben, ein zweites Fußballtor angeschafft. In diesem Jahr sollte es etwas sein woran auch Mädchen Spaß haben, erklärt Claudia Wenzel, Schatzmeisterin des Schulvereins der Grundschule Reinshagen. Seit über zehn Jahren engagiert sich die ehrenamtliche Organisation, bestehend aus Eltern und Lehrern der Offenen Ganztagsgrundschule (OGGS), nun für die Schule. Dazu gehört die Planung und Durchführung von Schul- und OGGS- Projekten, sowie die finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung von Lern-und Spielmaterial.

"Eigentlich haben wir uns relativ schnell für die Balancierraupe entschieden. Zur Auswahl stand noch eine zweite Kletterstange, was aber platztechnisch schwierig gewesen wäre", sagt Wenzel. Das neue Klettergerät wurde gemeinsam mit den Technischen Betrieben Remscheid ausgewählt. Sie haben auch den Aufbau begleitet, um zu gewährleisten, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Die Stadtsparkasse Remscheid schreibt jährlich eine Prämie in Höhe von 1000 Euro für Grundschulen und weiterführende Schulen aus. "Bei der Verwendung des Geldes mischen wir uns nicht ein. Der Schulverein weiß, was den Schülern zu Gute kommt", sagt Markus Kollodzey, Unternehmenssprecher der Stadtsparkasse Remscheid.

Seit der letzten Schulwoche steht die Raupe nun schon auf dem Schulhof und wurde von den Kindern auch gut angenommen, erzählt die Schatzmeisterin. Aber auch die Eltern können mit dem Klettergerät zufrieden sein. "Wir haben uns für die Raupe entschieden, da die Kinder nicht mehr so oft draußen spielen und deshalb häufig Gleichgewichtsprobleme haben", berichtet Wenzel.

Aber nicht alle der anwesenden Kinder freuen sich über die Raupe, einige sind etwas zurückhaltend und wissen nicht, wie sie das neue Spielgerät aufnehmen sollen. Sie finden, dass es im Weg steht und beim Spielen stört. Andere wiederum freuen sich schon auf das Balancieren. Die Jungs scheinen sich jedoch mehr über das Fußballtor des vorherigen Jahres zu freuen, zu welchem sie nach dem Foto sofort wieder zurückkehren.

Quelle: RP
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