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Remscheid
Bauantrag für mögliches Flüchtlingsheim liegt vor

Remscheid. Der Bauantrag für ein mögliches Übergangsheim für Flüchtlinge in Lüttringhausen liegt vor. Das teilte Thomas Grieger von der Stadtverwaltung jetzt in der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen mit. Die Nutzungsänderung für Wohn-, Laden- und Arztpraxisflächen sei genehmigt. Grieger betonte, dass es sich dabei um eine "Vorratsbaugenehmigung" handele. Konkrete Pläne zur Realisierung des Baus gebe es nicht.

Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller (CDU) verwies darauf, dass sich die BV das Recht vorbehalte, zu entscheiden, was letztendlich an der Ecke Barmer Straße/Beyenburger Straße entstehen soll.

Außerdem sollte die Frage nach Parkmöglichkeiten auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Der Parkplatz sei immer gut ausgelastet und werde auch häufig von Pendlern genutzt. Auch die Parkmöglichkeiten in den umliegenden Straßen seien unter der Woche sehr stark ausgelastet. "Wir können nicht einfach sagen, der Parkplatz fällt ersatzlos weg. Wenn wir das nicht vorher regeln, schaffen wir uns Probleme", betonte Stuhlmüller.

Entlastung könnte die Prüfung zur Erweiterung der Park&Ride-Parkplätze am Bahnhof Lüttringhausen bringen. SPD, Grüne, FDP und W.i.R. fordern die Verwaltung in einem gemeinsamen Antrag dazu auf, die Aufstockung der ebenerdigen Parkfläche oder einer Parkpalette an den Bahnhöfen Güldenwerth, Lennep und Lüttringhausen zu prüfen und die Kosten zu berechnen.

Bereits im April des vergangenen Jahres hatten sich die Fraktionen für die Ausweitung stark gemacht, weil die Kapazitäten an den Standorten nicht ausreichen.

(ma)
 
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