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Remscheid
Beim Spielfest trotzen Kinder dem Regen

Remscheid. Bürgerverein Rosenhügel hatte auf den Konsumterrassen ein Sport- und Spielparadies mit Kletterwand, Trampolin und vielem mehr aufgebaut. Von Cristina Segovia-Buendía

Zum ausgiebigen Toben und Spielen lud der Bürgerverein Rosenhügel ein. Zusammen mit vielen weiteren Partnern bauten sie auf den Konsumterassen ein wahres Spieleparadies auf. Alles passte, nur das Wetter nicht. Das verwandelte das achte Sport- und Spielfest zur Eröffnung in eine ungemütliche Wasserschlacht.

Durchnässt schauten die engagierten Helfer drein, als der Himmel nach einem heftigen Regenguss gut zwei Stunden nach Eröffnung langsam aufklarte: "Eigentlich hatten wir vor gehabt, gleich abzubauen", sagte Veranstalter Manfred Saure, Vorsitzender des Bürgervereins Rosenhügel.

Doch kaum hatten sich die Wolken verzogen, strömten zahlreiche Kinder der Nachbarschaft auf die Konsumterassen am Loborn und nutzten das vielfältige Angebot. "Da jetzt aber viele gekommen sind, werden wir ein bisschen länger bleiben." Erstmals hatte der Bürgerverein Kletterwand, Trampolin und Hüpfburg für das Sport- und Spielfest organisieren können. "Sonst hatten wir immer nur eins davon hier. Es wäre schade gewesen, alles ungenutzt abzubauen." Nach dem Regen tummelten sich doch zahlreiche Familien mit Kleinkindern auf dem Platz, tobten sich beim Torwandschießen oder Dosenwerfen aus, nutzten das Angebot zum Schminken und Basteln.

Mehrere Stationen konnten die Kinder durchlaufen, für die es jeweils einen Stempel auf ihren Sportpass gab. "Am Ende gibt es kleine Preise für all diejenigen, die ihren Pass vollgestempelt haben", erklärte Saure das Konzept.

Die größte Anziehungskraft hatten unbestreitbar Kletterwand und Trampolin: "Darf ich nochmal?", fragte etwa ein Junge die Betreuerin der Kletterwand, nachdem er gerade erst mühsam die Höhen erklommen hatte und heiter wieder abgestiegen war. "Wir müssen jetzt erst die anderen Kinder dran lassen, danach darfst du wieder", beschwichtigte ihn die Frau. Am Trampolin sprang derweil ein kleines Mädchen, an den Seiten an zwei Gummiseilen befestigt, lachend auf und ab. Der Vater versuchte dabei eifrig mit dem Handy Erinnerungsfotos zu knipsen. Es herrschte schließlich doch noch eine ausgelassene, fröhliche Stimmung.

Vor acht Jahren entstand die Idee zum Sport- und Spielfest als Alternative zum Stadtteilfest. Dass konnte aufgrund von Sicherheitsauflagen nicht mehr auf dem Schulhof der damaligen Hauptschule und jetzigen Sekundarschule stattfinden. Das Sport- und Spielfest werde zwar gut angenommen, "ist allerdings auch nur etwas für Kinder", sagte der Vereinsvorsitzende.

"Es wäre schön, wenn wir wieder alle Rosenhügeler bei einem Stadtteilfest vereinen. Vielleicht auch schon im nächsten Jahr."

Quelle: RP
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