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Remscheid
Bewegung am Eisernstein

Remscheid: Bewegung am Eisernstein
Das Eingangstor steht offen zum Gelände der früheren Grundschule Eisernstein in Lüttringhausen. In die Pläne, hier Wohnraum zu schaffen, kommt Bewegung. FOTO: Nico Hertgen
Remscheid. Nach den Ferien sollen die Arbeiten für den Bebauungsplan auf dem Schulgelände starten. Von Henning Röser

Vier Jahre nach dem Brand der Grundschule Eisernstein kommt Bewegung in die Pläne für die Neunutzung des Schulgeländes in Lüttringhausens Mitte. Wie Stadtplaner Robin Denstorff auf BM-Nachfrage berichtete, hat eine Bietergemeinschaft, die aus einem von der Stadt gestarteten Interessenbekundungsverfahren hervor gegangen ist, der Stadt jetzt eine konkretisierte Planung für die Bebauung des Geländes vorgelegt.

Die kommt offenbar gut an bei der Stadt. Nach den Ferien wolle man in das B-Planverfahren einsteigen, sagt Denstorff. Die Stadt habe sich bewusst Zeit gelassen, "weil wir etwas Hochwertiges wollen". Nun sei es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Auf dem Grundstück sollen insgesamt rund 50 Wohneinheiten in unterschieldichen Bauformen entstehen. Rund 10.000 Quadratmeter umfasst das alte Schulgrundstück. Remscheid hat Bedarf für neue Wohnhäuser.

Die auf dem Grundstück gelegenen Grundschule war im Sommer 2012 abgebrannt. Am 23. August, dem zweiten Tag des Schuljahrs, verursachte ein technischer Effekt an einem PC am Nachmittag den Brand, der sich schnell ausbreitete. 50 Kinder und ihre Betreuer aus der Nachmittagsbetreuung waren da noch im Haus und konnten sich retten. Die Grundschule Eisernstein ist längst ins Schulzentrum Klausen gezogen und dort mittlerweile gut verwurzelt.

Die Schäden am Gebäude waren so groß, dass man sich für einen Abriss entschied. Die Gebäudeversicherung zahlte laut Stadt 645. 000 Euro. Voraussetzung war, dass die Schule nicht wieder aufgebaut wird. Im Februar 2014 rollten dann die Bagger an. Seitdem wartet das Gelände, das gemeinhin als "Filetstück" bezeichnet wird, auf eine neue Nutzung.

Die Politik in Lüttringhausen hatte sich in den vergangenen Jahren für eine Wohnbebauung an dieser Stelle stark gemacht.

Quelle: RP
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