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Remscheid
Bild von Gustav Kramer kehrt nach Remscheid zurück

Remscheid. Am Rande des Parteitages der Linken in Magdeburg, überreichte der Autor Karsten Krampitz an die Beobachterdelegation der Remscheider ein Bild des Remscheider Künstlers Gustav Kramer (23.6.1911 bis 28. 6.1972). Das teilen die Remscheider Politiker mit.

Das Bild stammt aus dem Nachlass des am 5. September 2014 verstorbenen Sohnes, dem Autor und Verleger Bernd Kramer (Karin Kramer Verlag Berlin) und trägt den Titel "Schmerz". Der Remscheider Hans Krielke wird die Restaurationsarbeiten an dem Bild ausführen, bevor es seinen Platz in den Räumen der Fraktion "Die Linke" im Rat der Stadt Remscheid findet.

Im öffentlichen Raum gibt es einige Werke Kramers. Zum Beispiel ist am Gebäude Schützenstraße/Ecke Zur Böckerswiese das Kunstwerk "Die Familie" zu sehen. Fraktionsvorsitzender Fritz Beinersdorf meint: "Es ist traurig, dass ,Kunst am Bau' scheinbar nicht mehr stattfindet und eine Förderung von Künstlern durch Ankauf von Werken aus ihrem Schaffen auch der Vergangenheit angehört." Im städtischen Kunstbesitz befinden sich einige Exponate Kramers, welche die Stadt Remscheid zu Lebzeiten Kramers angekauft hat. Nach Meinung von Beinersdorf sollten diese Werke nicht im Archiv vor sich hin oxidieren.

Auch die Werke anderer Remscheider Künstler aus dem Archiv hätten es verdient, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Der Umgang mit dem Kunstbesitz sei nicht hinnehmbar.

(BM)
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