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Remscheid
Bildungszentrum sieht sich am Limit

Remscheid. Arbeit mit Flüchtlingen im Fokus, Personalsituation spitzt sich zu.

Das Kommunale Bildungszentrum der Stadt steht in den nächsten vier Jahren vor großen personellen Umbrüchen. Das erklärte Bildungszentrums-Leiterin Nicole Grüdl-Jakobs vor dem Kulturausschuss. Mehrere Mitarbeiter würden aus dem Dienst ausscheiden, zum Teil würden diese Stellen neu besetzt. "Ich möchte aber niemandem ein fertiges Konzept vorsetzen, sondern möchte das Potenzial neuer Mitarbeiter nutzen und von ihren Ideen profitieren", erläuterte sie.

Der Sachstandsbericht, den das Kommunale Bildungszentrum für die Sitzung des Ausschusses vorgelegt hatte, war für den Vositzenden Karl-Heinz Humpert nicht ausreichend. "Die Problemaufstellung ist in Ordnung. Was mir fehlt, sind die Perspektiven für die Zukunft", sagte er. Es gebe natürlich Vorstellungen für eine künftige Ausrichtung, entgegnete Grüdl-Jakobs. Dabei stehe die Flüchtlingsarbeit und die Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche im Fokus. Dass man bezüglich der personellen Situation aufgrund von Stellenkürzungen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung und dem Wechsel eines Bereichsleiters in den Ruhestand am Limit sei, hatte Grüdl-Jacobs zuvor erläutert, als es um die mögliche Teilnahme an einem Projekt des Deutschen Volkshochschulverbandes ging. "Wir bieten zusätzlich zum normalen Standardprogramm über 50 Kurse für Menschen mit Migrationshintergrund an", zeigte sie auf. Daher fielen viele Überstunden an. Von der Nachfrage nach derlei Angeboten sei man geradezu "überrollt" worden.

(bona)
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