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Remscheid
Bürger begrüßen geplante neue Märkte am Hasten

Remscheid. Für die geplante Ansiedlung von Netto, Freßnapf und dem Biomartk Denns an der Hastener Straße sprachen sich gestern unisono die Besucher einer SPD-Infoveranstaltung auf dem Richard-Lindenberg-Platz aus.

Wie berichtet, hat die Stadtverwaltung Bedenken, dass diese Ansiedlung dem vorhandenen Handel am Hasten schaden könnte. Formal sieht sie Konflikte mit dem Einzelhandelskonzept. Sie will darum ein Gutachten in Auftrag geben, und das Projekt so lange auf Eis legen.

Eine Schädlichkeit vermochten die Bürger nicht zu erkennen. Schließlich würden zwei der drei Märkte ja nur verlagert und nicht zusätzlich gebaut, sagte eine Bürgerin. Dass die Stadt erst nach einem genehmigten Abriss Bedenken anmeldet, stößt auf Unverständnis. Die Sorge ist groß, dass auf der Brache nun über Jahre wieder nichts passiert. Bürgermeister Otto Mähler (SPD) rechnet noch vor der Sommerpause mit einer politischen Entscheidung.

Er stellte klar, dass die Politik das letzte Wort habe. Die SPD werde die Baupläne unterstützen. Jens Jütten vom Investor Schoofs sagte, er sei jederzeit bereit, sich mit der Stadt an einem Tisch zu setzen. Dass diese das Verfahren aber für ein ganzes Jahr aussetzen wolle, sein ein "Foulspiel".

(hr)
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