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Remscheid
Butterkuchen-Verkauf macht Sommerschule möglich

Remscheid. Der Andrang zur ersten Sommerschule für junge Flüchtlinge ist groß. Für das zweiwöchige Programm aus Sprachkurs und Freizeitaktivitäten haben sich 120 junge Menschen im Alter von 11 bis 18 Jahren angemeldet, Platz ist nur für 90. Die jungen Menschen sollen ihre Deutschkenntnisse verbessern, Kontakte knüpfen, Spaß haben. Von Henning Röser

Die Sommer-Schule findet in den ersten beiden Ferienwochen in der Schule am Stadtpark, der alten Stadtgärtnerei und dem Reparaturen-Café des Diakonischen Werkes statt. Acht Lehrer übernehmen ehrenamtlich den Sprachunterricht, die Sportjugend des Sportbundes bietet an den Nachmittagen Sportangebote von Fußball bis Kickboxen. Die älteren Teilnehmer besuchen die Fahrradwerkstatt der Arbeit Remscheid gGmbH.

Sozialdezernent Thomas Neuhaus bedankte sich gestern bei allen Partnern, die für das sehr kurzfristig angeschobene Pilot-Projekt ihre Mitarbeit zugesagt haben. Finanziell ermöglicht wird die Sommerschule durch eine 4000 Euro-Spende der Rotarier, die Stadt hat kein Geld dafür. Die Remscheider Rotarier haben den Erlös ihrer Butterkuchen-Verkaufsaktion im Allee-Center um die gleiche Summe aufgestockt.

"Die Schüler sind heiß darauf, mehr zu lernen und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern", sagte Rotarier Jörg Bergemann. Als Schulleiter an der Albert-Schweitzer-Realschule weiß er, wovon er spricht.

Das in kürzester Zeit aus dem Boden gestampfte Projekt läuft auf freiwilliger Basis. Alle Projektpartner sind nun gespannt, ob die jungen Teilnehmer bis zum Schluss bei der Stange bleiben.

Quelle: RP
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