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Remscheid
BV Süd: Stadt soll "Hundewiese" prüfen

Remscheid. CDU regt abgegrenzte Bereiche für Hunde in Grünzügen an. TBR: keine Bellotüten auf Hohenhagen. Von Gerhard Pick

Das Thema Hunde beschäftigte die Bezirksvertretung (BV) Süd in ihrer letzten Sitzung in zweifacher Hinsicht. Zum einen wollte die CDU-Fraktion prüfen lassen, wie abgegrenzte Bereich für Hundehalter mit Vierbeinern auf den Freiflächen Hohenhagen und Kuckuck zu schaffen seien. Am Kuckuck gebe es viele Interessen, machte Michael Zirngiebl (Betriebsleiter TBR) deutlich. So solle dort auch eine Grillwiese ausgewiesen werden. Auch wenn der daraus resultierende Interessenkonflikt manchen Bezirksvertreter zum Schmunzeln animierte, beschloss die BV den Prüfauftrag.

Mit einem Kompromiss mussten sich die Mitglieder des Fördervereins Wohn-Quartier Hohenhagen bescheiden, die sich eine Lösung für das Hundekot-Problem in ihrem Wohngebiet erhofften. Neue Erkenntnisse gab es indes nicht, als sich die Bezirksvertreter mit dem "Anbringen von Beutelspendern und Mülleimern zur Beseitigung von Hundekot" befasste. "Wir sind sehr zurückhaltend mit weiteren Papierkörben in Wohngebieten", erteilte Zirngiebl zu hohen Erwartungen eine Absage. Die Körbe würden allzu oft zur Beseitigung von Hausmüll benutzt. Zudem sei die Entsorgung problematisch: "Der Weg ist für unsere Fahrzeuge nicht befahrbar", sagte der TBR-Betriebsleiter.

Immerhin sei es aber möglich, an den Stellen, wo der Spazierweg auf die öffentliche Straße treffe, Körbe zu installieren. "Ich glaube, wir können mit diesem Kompromiss leben", stimmte WohnQuartier-Vorsitzender Manfred Lanzrath diesem Angebot zu. Dem schlossen sich die Bezirksvertreter gleich darauf an. Die Anfrage von Bezirksbürgermeister Stefan Grote, ob die TBR nicht auch an der Eschbachtalsperre Beutelspender und Mülleimer zur Beseitigung des dort anfallenden Hundekots anbringen könnten, kam der TBR-Betriebsleiter dagegen nicht entgegen. Dort sei wegen des Waldes eine andere Situation, sagte Zirngiebl und verwies darauf, dass Hundebesitzer ihren Hund in den Wald schicken könnten, damit der sich dort erleichtere.

Quelle: RP
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