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Remscheid
CDU will neuen Streifendienst für mehr Sicherheit

Remscheid. Polizisten und Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt sollen künftig regelmäßig gemeinsame Streifengänge durch die Stadt unternehmen. So sollen Störungen und Konflikte "möglichst" vermieden oder "zumindest reduziert" werden. Das fordert die CDU in einem Antrag für die nächste Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO) am 12. Dezember.

Die größte Ratsfraktion sieht die Verwaltung am Zug. Sie soll "zeitnah" die Gespräche mit der Polizei suchen, um die Streifen auf den Weg zu bringen. Die CDU hat das Thema bereits mehrfach angesprochen, Der Wille sei da, passiert sei aber noch wenig, sagt Mathias Heidtmann, Sprecher der CDU im BUKO. "Wir sehen die Streifen als Signal an die Bürger", sagte Heidtmann gestern der BM. Gerade im Bereich der Alleestraße oder auf dem Ebert-Platz gebe es in den Abendstunden Sorgen bei Passanten, weiß er aus Gesprächen mit Bürgern. Der Messer-Angriff auf einen Friseur auf der Alleestraße am helllichten Tag oder die Massenschlägerei auf dem Ebert-Platz vor wenigen Wochen passen da ins Bild.

"Wir sind Zeugen einer zunehmenden Verrohung in unserer Gesellschaft", heißt es in der Antragsbegründung. Erinnert wird darin auch an den Vorfall in Düren vor wenigen Tagen. Dort war ein Streit "um ein Knöllchen dergestalt eskaliert, dass zunächst ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes massiv bedroht und anschließend die zu Hilfe geeilten Polizeibeamten teilweise schwer verletzt wurden.

Die CDU ist überzeugt: "Gemeinsame Fußstreifen von Ordnungsamt und Polizei stärken nicht nur das Sicherheitsgefühl der Menschen in unserer Stadt, da Recht, Sicherheit und Ordnung durch die rein physische Präsenz von KOD und Polizei auf unseren Straßen und Plätzen verdeutlicht wird."

(hr)
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