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Remscheid
"Chillplatz" mit Nestschaukel und Rodelbahn

Remscheid. Ein neuer Spielplatz wird Ende des Jahres im Neubaugebiet Sonnenhof entstehen. Nach den Wünschen von Schülern der Grundschule Mannesmann, die im November 2014 an einer Planungswerkstatt teilnahmen, wird es der erste Spielplatz mit Rodelbahn. Die finanziellen Mittel von rund 180.000 Euro stehen dafür bereit. Von Cristina Segovia-Buendía

Den endgültigen Entwurf für den neu geplanten Spielplatz in Bliedinghausen stellte Michael Ketterer von der städtischen Jugendförderung diese Woche dem Jugendrat vor. Neben der gewünschten Rodelbahn wird es auch eine lange Rutsche mit fünf Metern Höhenunterschied geben, Spielflächen mit Gerüsten und Kletterkombinationen, ein modernes "Super Nova"-Karussell sowie die bei den Kindern so beliebte Nestschaukel. Ein weiteres Novum wird ein "Chillplatz" sein mit gemütlichen Hängematten. Genug Sitzmöglichkeiten sollen integriert werden, sowie ein Picknicktisch für die ganze Familie. "Interessant war auch der Wunsch der Kinder, dass es auf dem Spielplatz jemanden geben sollte, der sie begrüßt", erzählte Ketterer. Dirk Buchwald, als Landschaftsarchitekt bei den Technischen Betrieben Remscheids (TBR) für Planung und Bau von Spielplätzen zuständig, nahm auch diesen Wunsch ernst und plante Zerrspiegel im Eingangsbereich ein. "So werden die Kinder von ihren eigenen Spiegelbildern begrüßt", erläuterte Ketterer. Gepflegte Grünflächen und eine ausreichende Bepflanzung, auch mit Walnuss- und Obstbäumen, sollen den Platz optisch abrunden. Im Gegensatz zum eigentlichen Prozedere, musste der Jugendrat - aus zeitlichen-planerischen Gründen - diesmal nicht mehr über den Entwurf abstimmen, da im vergangenen Monat bereits die Bezirksvertretung Süd positiv über den Bau abgestimmt hatte. So kann schon bald der Bau beginnen.

Im vorigen Monat hat sich der siebte Jugendrat konstituiert. Nun wurden die beiden Jugendratsmitglieder Francesco Lo Pinto (14) und Lorenzo Micali (16), einstimmig zu ihren Vertretern für das Kinder- und Jugendparlament NRW gewählt. Bei den jährlich bis halbjährlichen Sitzungen in Düsseldorf mit allen Abgesandten der landesweiten Jugendparlamente NRWs werden sie für die nächsten zwei Jahre die Remscheider Jugendlichen vertreten und sich mit ihren Landeskollegen über Projekte und Aktionen austauschen.

Für die kommenden Monate will der neue Jugendrat die Arbeit in den Projektgruppen aufnehmen. So ist beispielsweise eine City-App geplant eine Party und Sportturniere, aber auch um Freizeitangebote für Flüchtlinge wollen sie sich kümmern.

Quelle: RP
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