| 00.00 Uhr

Remscheid
Choreographien an der Stange

Remscheid. Bei Poledance kommt es nicht nur auf die Kraft, sondern vor allem auf das Fingerspitzengefühl an. Von Hagen Thiele

Die richtige Technik, Körperspannung und Spaß am Tanzen, mehr braucht es nicht, um beim Poledance an der Stange akrobatische Figuren zu tanzen. Inzwischen hat die besondere Tanzform auch Deutschland erreicht und ist vor allem in großen Städten bereits sehr beliebt. Auch in Remscheid fasst Poledance langsam Fuß, wie Trainerin Wasiliki Savvidou weiß, die die Poledance Area im Ganbaru Center leitet. Inzwischen gibt sie sieben Kurse mit insgesamt 49 Teilnehmerinnen.

"Es ist einfach faszinierend, was man alles mit etwas Körperspannung an der Stange machen kann", meint die gelernte Sportfachfrau, die außerdem Karate unterrichtet. Dabei kommt es nicht einmal allzu sehr auf Kraft an. "Bei mir lernt man, wie man die Figuren nur mit der richtigen Technik umsetzen kann", sagt Savvidou. Das sei wichtig, denn man tanzt zur Musik, um am Ende mit den anderen Teilnehmerinnen Choreographien umzusetzen. Nur mit Kraft alleine halte man es keine vier bis fünf Minuten am Stück durch.

Grundsätzlich könne aber jeder Poledance ausprobieren, egal ob sportlich oder nicht. Nur Knie- und Rückenprobleme sollte man nicht haben.

"Es kommt alles über das Training", meint Savvidou. Bereits in den ersten Probestunden könne man an der bis zu drei Meter hohen Stange empor klettern, wenn auch zu Beginn natürlich nicht bis ganz hinauf. Außerdem seien einfache Figuren möglich. Damit diese später geschmeidiger gelingen, stehen in den wöchentlichen Trainingseinheiten auch Dehnungsübungen und ein wenig Krafttraining auf dem Plan. Insgesamt kann man beim Poledance zehn Stufen erlernen. Die Poledance Area bietet derzeit Kurse bis zur zweiten an. Bei entsprechender Nachfrage seien laut Savvidou in Zukunft auch Kurse für anspruchsvollere Stufen denkbar.

"Das Interesse nimmt auch in Remscheid zu", meint sie. Inzwischen hat sich die Nachfrage mehr als verdreifacht. Gerade die gemeinsamen Choreographien haben es Sabrina Fischer angetan, die seit einigen Monaten den Stangentanz übt und seitdem schon zwei komplette Kurse besucht hat. Davor hatte sie keine Erfahrung im Poledance, habe aber laut Savvidou bereits in diesen zwölf Trainingseinheiten große Fortschritte gemacht. "Es macht mir sehr viel Spaß, was auch an unserer tollen Trainerin liegt", sagt Fischer. Sie sporne die Tänzerinnen zwar an, ihr Bestes zu geben, bleibe aber dabei immer sehr freundlich. Außerdem passen die Choreographien laut Fischer bestens zur Musik.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Remscheid: Choreographien an der Stange


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.