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Remscheid
Das bergische Klima ist nicht für jede Staude verträglich

Remscheid. Ein wenig abgelegen, das mag sein, verborgen inmitten eines Lüttringhauser Wohngebietes, öffnete das Familienzentrum Fuchsweg seine Türen: Zur zweiten Stauden-Tauschbörse erhoffte sich das Team um Kita-Leiterin Monika Litz einen regen Besucheransturm. Vorbereitet hatten sie dazu nicht nur allerhand hübscher kleiner Pflänzchen aus dem Garten des Familienzentrums sowie der eigenen Mitarbeiter, sondern auch viele Leckereien, wie etwa frisch gebackene Waffeln oder cremige Bärlauch-Paste. Doch der erhoffte Andrang blieb aus. "Wir hatten etwas um die 15 bis 20 Besucher", teilte Litz kurz vor Schluss mit. Einige Großeltern und Eltern der Kita-Kinder waren gekommen, aber auch einige, die nichts mit dem Zentrum zu tun haben. "Einige hatten selbst Stauden aus dem Garten zum Tauschen dabei, andere haben auch einfach eine kleine Spende da gelassen", erzählte Julia Fitzke. Von Cristina Segovia-Buendía

Die Therapeutin des Familienzentrums besitzt einen Garten, in dem sie mit verschiedenen Pflanzen selbst gern herumexperimentiert. "Das gute an dieser Tauschbörse ist , dass alles, was hier angeboten wird, auch tatsächlich im Bergischen wächst." Oftmals habe sie die böse Erfahrung gemacht, dass eingekaufte Pflanzen, die im Laden noch so schön aussahen, im heimischen Garten starben, weil sie dem herb-bergischen Klima nicht standhielten.

Ziel der Tauschbörse sei es daher , ein langfristiges Angebot zu etablieren. Zweimal jährlich, im Frühling und Herbst, können sich dann Pflanzenliebhaber und Gartenfreunde austauschen über erprobten Stauden, die auch im Bergischen wachsen - wie Aloe Vera oder roter Glücksklee.

Nächste Stauden-Tauschbörse: 24. September, von zehn bis zwölf Uhr.

Quelle: RP
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