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Remscheid
Das Dorf soll immer schöner werden

Remscheid: Das Dorf soll immer schöner werden
Nachdem das Lüttringhauser Rathaus von außen wieder in einem guten Zustand ist, soll nun der Ratssaal im Inneren des Gebäudes renoviert werden. Ideen für eine neue Gestaltung des Platzes liegen bereits vor.. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Beim Kottenbutteressen des Lüttringhauser Heimatbundes blieb Streit aus. Der Saal im Rathaus muss renoviert werden. Von Stefanie Bona

Das Kottenbutteressen des Heimatbunds Lüttringhausen hat stets ein bisschen was von einem kommunalpolitischen Jahresauftakt. So versammelte sich auch diesmal das "Who is who" der Stadt - wie es Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Samstag im Saal des evangelischen Gemeindehauses am Ludwig-Steil-Platz ausdrückte -, um mit dem Bürgerverein das neue Jahr zu begrüßen. Neben dem OB konnte Heimatbund-Vorsitzender Peter Maar unter anderem CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt, die Landtagsabgeordneten Jutta Velte (Grüne) und Sven Wolf (SPD), Stadtkämmerer Sven Wiertz, die Vorstände von Stadtsparkasse und Volksbank, Unternehmer, Schulleiter sowie Vertreter der Lüttringhauser Kirchengemeinden und Vereine begrüßen. "Dies zeigt, wie aufmerksam die Arbeit des Heimatbundes in der Stadt verfolgt wird", sagte Mast-Weisz, der in seiner Ansprache den Bogen von den Lüttringhauser Themen bis hin zu den Herausforderungen spannte, vor denen Remscheid in diesem Jahr steht - angefangen von der Haushaltskonsolidierung über die Integration der Flüchtlinge bis hin zur Schaffung neuer Wohngebiete, zu denen das frühere Grundstück der Lüttringhauser Grundschule Eisernstein gehören soll. Wo allerdings zu früheren Zeiten bei strittigen Themen immer mal wieder die Fetzen flogen, war diesmal von Auseinandersetzungen zwischen dem Gastgeber und Politik und . Verwaltung keine Rede.

Allerdings rückte der Heimatbund von seinen Positionen auch nicht ab und erneuerte beispielsweise seine Forderung nach einer Weiterführung der Balkantrasse in Richtung Lüttringhausen. Michael Hefendehl stellte klar, dass man sich eine gefahrlose Wegebeziehung zum Panoramaradweg wünscht.

Milde gestimmt war Peter Maar indes beim Bürgerservice im Lüttringhauser Rathaus, der aus Spargründen auf ein Minimum reduziert wurde und nur noch fachfremd von Pädagogen der Musik- und Kunstschule übernommen wird. "Das, was da jetzt noch als Bürgerbüro verkauft wird, ist keine leistungsfähige Bezirksverwaltungsdienststelle mehr und kann damit auch geschlossen werden. Das eingesparte Geld könnte dann anderen Zwecken zufließen - zum Beispiel der Renovierung des Sitzungssaals im Lüttringhauser Rathaus." Denn der, so führte Heimatbund-Beiratsvorsitzender Karl-Heinz Meermagen aus, habe vom Glanz vergangener Zeiten viel eingebüßt.

Nun lösten sich die Tapeten von den Wänden und Holzvertäfelungen seien ramponiert. Eine neuerliche Spendenaktion des Heimatbunds wird daher in Erwägung gezogen.

Quelle: RP
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