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Remscheid
Die besten Kniffe für den Frühjahrsputz

Remscheid: Die besten Kniffe für den Frühjahrsputz
Vor dem Frühjahrsputz sollten Regale und Schränke entrümpelt werden, das schafft nicht nur äußere, sondern auch innere Ordnung. FOTO: Oliver Berg/dpa/tmn
Remscheid. Öcal Karacan, Ausbildungsleiter bei der Gebäudereinigungsfirma Schulten, rät vom Einsatz starker Mitteln und zu viel Wasser ab. Von Hagen Thiele

Staub, Schlieren, Spuren - wenn die Frühlingssonne sich zeigt, kommen mitunter auch Dreck und Schmutz stärker zum Vorschein. Nicht umsonst gibt es den Frühjahrsputz. Wie man die Wohnung wieder blitzblank und auch die Gartenmöbel nach dem Winter sauber bekommt, weiß Öcal Karacan, der als Ausbildungsleiter bei der Gebäudereinigungsfirma Schulten auf 20 Jahre Erfahrung im Kampf gegen Schmutz zurückblickt.

"Grundsätzlich gilt, dass man sich von oben nach unten durch die Wohnung arbeiten sollte", erklärt Karaca. Sonst könnte man gereinigte Flächen erneut verschmutzen. Ob man zum Staubtuch greift und trocken abwischt oder doch Wasser benötigt, hängt laut des 38-Jährigen vom Grad der Verschmutzung ab. Grundsätzlich gilt aber, dass man "Überschwemmungen" vermeiden sollte. "Das kann den Bodenbelag schädigen", erklärt Karaca.

Auch in Sachen Fensterputzen ist Weniger in diesem Fall mehr. Am besten verwendet man einen Einwascher. Diesen mit einem Mikrofaser-Baumwoll-Gewebe überzogenen Wischer macht man zunächst nass und benetzt ihn mit ein wenig Reinigungsmittel. Die Feuchtigkeit auf der Scheibe nimmt man im Anschluss am besten mit einem Abzieher weg, den man wiederum mit einem Tuch ebenfalls regelmäßig abtrocknet. Sollten danach noch Stellen feucht sein, eignet sich ein trockenes Tuch, das keine Flusen verliert, um dort noch einmal nach zu wischen. Entgegen des Irrglaubens, Spiritus sei ein gutes Reinigungsmittel, sollte man lieber auf andere Produkte zurückgreifen und davon wenig verwenden, da diese Schlieren auf dem Glas hinterlassen können. Damit die Fenster gar nicht erst stumpf werden, empfiehlt der Experte alle vier bis maximal zwölf Wochen zu putzen. Wie häufig letztlich sinnvoll ist, hängt von der Lage der Wohnung und der Ausrichtung der Fenster ab.

In Sachen Gartenmöbel reinigt man je nach Material unterschiedlich. Bei Plastikstühlen und -tischen sollte man keinesfalls auf einen Hochdruckreiniger zurückgreifen oder aber wenigstens die Leistung drosseln. "Durch den Druck kann man das Material beschädigen", erklärt Karaca. Dadurch könne sich Schmutz in der aufgerauten Oberfläche gut festsetzen.

Besser wäre die manuelle Reinigung mit Wasser und einem Tuch. Bei Holzmöbeln haben Gartenbesitzer hingegen oft mit Grünbelegen zu kämpfen. "Die bekommt man mit einem leicht alkalischen Reinigungsmittel gut entfernt", erklärt Karaca. Diese seien unbedenklich und können in jedem Baumarkt erworben werden. Man solle sich aber definitiv an die Anweisungen auf der Packung halten.

Quelle: RP
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