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Remscheid
Drei Wohnhäuser sind an der Poststraße geplant

Remscheid. Für die Poststraße gibt es ein neues Bauvorhaben. Die Pläne des Wuppertaler Investors wurde den Lokalpolitikern der Bezirksvertretung in der letzten Sitzung vor der Sommerpause von Jörg Schubert, Fachdienstleiter Bauen, Vermessung und Kataster, vorgestellt.

Für das Grundstück zwischen dem denkmalgeschützten Gebäude mit der Hausnummer 27 und dem Haus 27b zur Düstergasse hin gab es zunächst einen Interessenten aus Hamburg. Dieser hat, obwohl er seine Pläne in der BV bereits vorstellte, von dem Baurecht keinen Gebrauch gemacht.

Der Bauantrag des Wuppertaler Investors sieht auf der Fläche die Erbauung von drei Mehrfamilienhäusern vor. In zwei der Häuser sollen je sieben Wohnungen, in dem anderen zur Poststraße hin fünf Wohnungen untergebracht sein. In Summe ergibt das dann 19 Wohneinheiten. Davon sind pro Haus jeweils zwei Wohnungen barrierefrei. Auch loftartige Wohnungen sieht das Konzept vor.

Die Häuser im modernen Stadtvillenstil sollen, wie Schubert berichtete, auf einer Tiefgarage mit 20 Stellplätzen stehen. Diese soll nach Plan von der Düstergasse aus befahrbar sein. Für das Haus zur Poststraße hin sind zudem vier weitere Garagen sowie Stellplätze vorgesehen. Diese sollen auch von der Poststraße aus befahrbar sein. Inwieweit dieses Vorhaben jedoch realisierbar ist, muss noch geprüft werden. Denn derzeit befindet sich an dieser Stelle die Bushaltestelle "Bismarckplatz". Mit dem Bauvorhaben ist derzeit auch aufgrund des Hauses Nummer 27 noch die Denkmalschutzbehörde beschäftigt. Eine abschließende Stellungnahme der Behörde liege zudem noch nicht vor, erklärte Schubert, da sich im hinteren Teil des Geländes auch noch ein Industriegebäude befinde, bei dem noch geklärt werden müssen, inwieweit auch für dieses Gebäude der Denkmalschutz greife.

Zwar gab es bis auf die Situation mit der Bushaltestelle von den Bezirksvertretern keine großen Einwände. Für die Sitzung nach der Sommerpause regten sie jedoch an, dass der Bauträger aus Wuppertal sich und seine Pläne persönlich in der BV vorstelle.

(am)
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