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Remscheid
Dribbeln so gut wie Messi

Remscheid: Dribbeln so gut wie Messi
Ziel ist es, am schnellsten mit dem Ball am Fuß durch den Parkour zu kommen. Zwei Lichtschranken zeichnen dabei Reaktion, Antritt, Wende und Slalomzeiten auf. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Kinder und Jugendliche können sich in einem Parkour messen. Die Schnellsten gewinnen. Von Cristina Segovia-Buendía

Schneller dribbeln als Weltfußballer Lionel Messi - das spornt die jungen Kicker an. Wolfgang Alexander Paes, Erfinder und Entwickler des computergestützten Lauf- und Sprintparcours, sucht bundesweit mit dem System Deutschlands schnellsten Dribbler.

In Remscheid findet der Wettbewerb am 11. April statt. Die besten fünf jeder Altersklasse können sich dann für das Regional- und schließlich zum Bundefinale im September in Frankfurt qualifizieren.

Ein schneller Sprint auf wenigen Metern, möglichst zügig und geschickt durch einen Pylonen-Parcours und all das mit einem Ball an den Füßen. Zwei Lichtschranken zeichnen Reaktion, Antritt, Wende und Slalomzeiten auf. Was so simpel aussieht, fordert den Fußballkünstlern viel Geschick und Ballgefühl ab.

Weltweit hat Erfinder Wolfgang Alexander Paes dieses System an Profifußballern ausprobiert. Den aktuellen Rekord hält niemand geringeres als Weltfußballer Lionel Messi mit gerade einmal 5,1 Sekunden. In Deutschland hat Profifußballer Marko Marin, ehemaliger Kicker bei Borussia Mönchengladbach und Bremen und aktuell aktiv beim belgischen Team RSC Anderlecht, die beste Zeit erreicht. "Allerdings immer noch weit hinter Messi", erzählt Paes.

Donnerstagabend lud er die jungen Kicker des SSV Bergisch Born zum Probelauf auf dem Parcours ein. Trainer und Mitspieler feuerten, von der Bande aus, ihre jungen Ballkünstler an. So versuchte jeder das Beste aus sich herauszuholen, um sich auch untereinander zu messen. Die rund 80 Kicker zeigten sich begeistert von dem Parcours, der ihnen sichtlicht Spaß bereitete. Innerhalb von Sekunden wird das persönliche Ergebnis der Dribbler auf einem Bon ausdruckt.

"Den Kindern macht es deshalb so viel Spaß, weil es im Grunde wie Computerspielen ist. Man tut was und bekommt direkt die Spieldaten dazu, mit denen man sich dann untereinander messen kann", erklärt der Erfinder. Der Wettbewerbsgedanke sei groß.

Am Samstag, 11. April, ab 11 Uhr wird im Autohaus Büsgen, Neuenkamper Straße 18, die Stadtmeisterschaft veranstaltet. Hier können alle teilnehmen, die sich dem Parcours stellen wollen und es sich zutrauen, egal ob Hobby-Kicker oder Vereinsspieler. Paes rechnet mit etwa 300 Teilnehmern. Gemessen wird in den verschiedenen Altersstufen A bis G-Jugend (zwischen fünf und 19 Jahren). Zu Gewinnen gibt es unter anderem Gutscheine. Das Bundesfinale findet im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), im September in Frankfurt statt.

Quelle: RP
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