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Remscheid
Ein Dinner mit Herrn Röntgen und Gattin

Remscheid. Mit einem kulinarischen Abend im Röntgen-Museum will Direktor Dr. Uwe Busch neue Wege gehen. Von Anna Mazzalupi

Die Premiere war gelungen: volles Haus mit 90 Gästen zum ersten "Röntgen-Dinner" im Röntgen-Museum am Freitagabend. Orientiert an Röntgens wichtigsten Städten wie etwa Stockholm, Straßburg oder Zürich, wurde von Koch Markus Kärst und seinem Team vom Hotel-Restaurant Kromberg ein Flying Buffet serviert, das die Gäste 120 Jahre nach Röntgens Entdeckung der X-Strahlen sowohl auf eine kulinarische als auch kulturelle Reise entführte. "Das Jubiläum ist ein toller Anlass, neue Wege zu gehen", meinte Museumsleiter Uwe Busch zur Premiere.

Das kam gut bei Pärchen und Grüppchen an. "Es war schwer, an die Karten zu kommen", sagt Marion W. Immerhin waren die Plätze bereits kurz nach der Ankündigung schon fast komplett vergriffen. "Es ist schön, dass man auch Gelegenheit hat, sich im Museum umzusehen. Das Konzept hat mich angesprochen", erklärte die Besucherin, die das letzte Mal während der Umbauphase in den Museumsräumen war.

Das leckere Essen mit vier Vorgängen, drei Hauptspeisen und den beiden Desserts mundete auch Besuchern aus Remscheider Politik und Wirtschaft wie etwa dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Fred Schulz. Auch Moderator Horst Kläuser ließ sich zum Beispiel das Tatar vom Räuchermatjes aus Apeldoorn oder die bayrische Creme mit Glühweinpflaumen aus München schmecken.

"Damit sollen vor allem auch mehr Remscheider animiert werden, ins Museum zu kommen", erklärte Busch, der sich eine Wiederholung des Röntgen-Dinners vorstellen kann. Außerdem gebe es weitere Ideen für kulturell-kulinarische Veranstaltungen im nächsten Jahr, die einen exklusiven Charakter beibehalten sollen.

"Das ist eine sehr schöne Idee, weil die Geselligkeit eines Essens mit Kultur verbunden wird", sagt Nicole Zimmermann-Schneider, die beruflich als Medizinisch Technische Assistentin (MTA) in Bochum mit Röntgenbildern zu tun hat. Gemeinsam mit ihren Kollegen Elke Zuhmann und Andreas Tunkel nutzte sie das Dinner als Weihnachtsfeier. Zur Erinnerung gab es ein Foto mit Röntgen und seiner Frau Berta (verkörpert von Björn Lenz und Claudia Sowa vom WTT). Per Zeitmaschine gelangten sie ins moderne Remscheid, lockerten den Abend durch unterhaltsame Anekdoten und Experimente auf.

Quelle: RP
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