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Remscheid
Einführung in Bachs Johannes-Passion

Remscheid. Die Johannes-Passion zählt neben der doppelchörigen Matthäus-Passion, dem Weihnachtsoratorium, dem Magnificat und der h-Moll-Messe zu den großartigsten Vokalwerken der Leipziger Jahre Johann Sebastian Bachs. Unmittelbar nach seiner Anstellung als Leipziger Thomaskantor schrieb Bach für die Karwoche des Jahres 1724 die Johannes-Passion. Auch wenn die Passion mit einem schlichten Choral endet, so bilden doch die beiden Hauptchöre "Herr, unser Herrscher" und "Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine" Anfang und Höhepunkt eines großangelegten orchestral-vokalen Rahmens, in dem Bach seine höchste polyphone Meisterschaft offenbart. Jörg Martin Kirschnereit, Kanor der Lutherkirche, dirigiert am 10. März das Werk. Es spielen die Bergischen Symphoniker. Mit seiner Kollegin Ursula Wilhelm hält er heute Abend eine Einführung, in dem die vielen teologischen und musikalischen Aspekte beleuchtet werden.

Heute, 26. Februar, 19.30 Uhr, Vortrag über Johannespassion; Vaßbender-Saal.

(cip)
 
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