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Remscheid
EMA wirbt für doppelte Hallen-Lösung in der City

Remscheid. Neuhaus: Hallen-Neubau für Gymnasium ist nicht vom Tisch. Dezernent ehrt 99 Röntgen-Läufer der sportlichen Schule. Von Henning Röser

Sport wird am Ernst-Moritz-Arndt- Gymnasium groß geschrieben. Die Schule hat vor einigen Jahren spezielle Sportklassen eingeführt. Mittlerweile gibt es diese Sportklassen bereits bis zur Jahrgangsstufe 9, sagt Sportlehrerin Jana Draschoff. Gestern nahm sie zusammen mit ihrem Kollegen Michael Hoppe und vielen Schülern einen Gutschein über 300 Euro und jede Menge Urkunden entgegen.

Wie schon in den Vorjahren stellte das EMA-Gymnasium mit 99 Läufern die meisten Teilnehmer beim Röntgenlauf. Bis zur Halbmarathon-Distanz meldete die Schule Läufer an. Viele landeten in ihren Altersklassen auf vorderen Plätzen. Die Ehrung übernahm Schul- und Sportdezernent Thomas Neuhaus, der auch Vorsitzender des Röntgenlauf-Vereins ist. Neuhaus lobte die Schüler für ihr Engagement für Remscheid. Schließlich strahle das populäre Laufereignis weit über die Stadt hinaus. Auch Neuhaus hatte teilgenommen - fünf Kilometer mit Sohn Oskar im Kinderwagen.

Schulleiter Hans Heinz Schumacher, selber ein sehr guter Läufer, nutzte die Gelegenheit, um bei Neuhaus für mehr Hallenkapazitäten für seine "Sportschule" zu werben. Die vorhandenen 1,5 Halleneinheiten seien zu wenig.

In der Nachricht, dass die marode Halle an der Albert-Einstein-Gesamtschule mit großer finanzieller Förderung durch die Bundesregierung saniert werden könnte, sieht Schumacher eine Chance für die EMA. Er freue sich, dass an der Albert-Einstein-Schule etwas passiere, sagte Schumacher der BM. Er wolle keine Konkurrenz unter den Schulen. Die große finanzielle Entlastung, die eine mögliche Millionenförderung für die Stadt bedeute, böte die Chance, eine zweite Dreifach-Sporthalle in der Innenstadt zu baue - an der EMA. Seit langem wirbt die Schule für diese Idee.

Neuhaus will diese Variante nicht ausschließen. Der Bedarf für zusätzliche Hallenfläche sei auf jeden Fall da. Wenn mit dem vorhandenen Gelder mehr für den Sport erreicht werden könnte, sei das ideal. Entscheiden müsse dies aber am Ende die Politik.

Quelle: RP
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