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Remscheid
Fangzaun für Jahnplatz wird teuer

Remscheid. Stadt rechnet mit Kosten von etwa 70.000 Euro. Klage noch nicht vom Tisch. Von Christian Peiseler

Die Stadtverwaltung prüft zwei Varianten eines zwölf Meter hohen Fangzauns, der auf dem Jahnplatz in Lüttringhausen installiert werden soll. Michael Sternkopf, Leiter des Sportamtes, schätzt die Kosten für einen Fangzaun auf dem Gelände auf etwa 60.000 Euro. Für einen Zaun vor der Stützmauer müsste die Stadt etwa 70.000 Euro bezahlen. Im Januar sollen die genauen Berechnungen vorliegen, sagte Sternkopf in der Bezirksvertretung Lüttringhausen. Die Errichtung eines Fangzauns wäre der letzte Schritt des Vier-Punkte-Plans der Stadt, mit dem sie die Probleme mit überfliegenden Bällen auf das Grundstück der Familie Hülsenbeck in den Griff bekommen will.

Die ersten drei Maßnahmen - Sicherheitsdienst, Bauzaun, komplette Einzäunung der nun abschließbaren Anlage - hatten zu deutlichen Verbesserungen geführt, sagte Sternkopf. Statt 40 Bällen seinen nur noch zwei Bälle auf das Gelände geflogen. Ob diese Quote weiter so niedrig bleibt, werde sich im Frühjahr zeigen, wenn auf dem Fußballplatz wieder mehr gespielt wird. Aus Sicht des Sportamtes hat die Stadt nun alles getan, um den Ärger um fliegende Bälle auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Wer aber für die bisherigen Schäden auf dem Grundstück der Familie Hülsenbeck aufkommt, ist noch nicht entschieden und somit die angedrohte Klage auf Sperrung noch nicht vom Tisch.

Quelle: RP
 
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